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Alles neu im Erlebnisbad Aqua Magis in Plettenberg

03.07.2012 | 17:28 Uhr
Alles neu im Erlebnisbad Aqua Magis in Plettenberg
So wird sich die neue Turbo-Rutsche mit Fallstart künftig über das Erlebnisbecken des Aqua Magis spannen. Foto: Hendrik Schulz

Plettenberg.   Zwar ohne Badekleidung, aber dafür mit blauen Plastiktüten an den Füßen waren am Montag Mitglieder der SPD-Fraktion im Aqua Magis unterwegs. Bevor die Neuerungen des Hauses am Samstag offiziell den Plettenbergern und auswärtigen Gästen übergeben wird, verschafften sich die Kommunalpolitiker einen Überblick über die neuen Attraktionen.

„Wir haben in der Gesellschafterversammlung viel Geld für die Erweiterungen zur Verfügung gestellt“, betonte Fraktionschef Wolfgang Schrader gleich zu Beginn des Rundgangs, der von Geschäftsführer Dr. Uwe Allmann geleitet wurde. Nun wolle man sich davon überzeugen, dass die Summe gut angelegt sei, fügte Schrader augenzwinkernd hinzu, entschärfte seinen kleinen Scherz aber direkt: „Ich bin sicher, dass es keinen Grund zur Beanstandung geben wird.“

Mut erforderlich

Erstes Ziel des nachmittäglichen Rundgangs war die neue Turbo-Rutsche „Green Kick“, bei der die Badgäste in zehn Meter Höhe durch eine Art Falltür starten und quer durch das Aqua Magis geschossen werden. Hier dürfte mit Geschwindigkeitsrekorden zu rechnen sein, waren die Politiker sicher, wenn auch etwas Mut erforderlich sei, dieses Vergnügen zu erleben.

Dann wurde das ehemalige Freibad besichtigt. „Wir haben uns hier das Motto gesetzt: ,Kein Freibad mehr – oder viel mehr Freibad“, betonte Allmann angesichts des Beckens, das neuerdings überdacht ist und künftig den Namen „Panoramabad“ tragen wird. Grund für den Namen sind die großen Glasflächen an den Seiten, die zur Liegewiese hin fast vollständig geöffnet werden können. Öffnungszeiten für den neugestalteten Badbereich würden sich künftig von denen der gesamten Einrichtung unterscheiden, betonte Allmann.

In Ferien komplett geöffnet

Die Ferien über habe man zwar komplett geöffnet, danach werden man das Panoramabad aber für Schulen und Vereine reservieren. Dementsprechend sei mit Einschränkungen für normale Besucher zu rechnen, nicht zuletzt aus Gründen der Aufsichtspflicht, wie die SPD-Mitglieder erfuhren.

Der Weg führte schließlich noch am Kindererlebnisbecken, dem Beach-Volleyballfeld, der Triple-Slide-Rutsche für Minis und der Familienrutsche „Captain’s Canyon“ vorbei, bevor sich die Gruppe in der Cafeteria niederließ. Allmann hatte noch ein paar Zahlen parat: „Drei Millionen Euro haben wir verbaut, davon eine für die Attraktionen, 1,5 Millionen für den Überbau des Schwimmbeckens und eine halbe Million für Fitness und Sauna.“ Gut angelegtes Geld, da waren sich die SPD-Mitglieder sicher. Der Umbau habe dafür gesorgt, die Attraktivität des Bades zu steigern, kommende Besucherzahlen sollen das nun unter Beweis stellen.

Kai Pottgießer

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