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In Olpe wird gebaut

Startschuss für die Westumgehung

07.05.2013 | 19:06 Uhr
Startschuss für die Westumgehung
Erster Spatenstich für die Olper Westumgehung, 2. Bauabschnitt: (v. li.) Christian Schneider (Firma Feldhaus), Bürgermeister Horst Müller, Thomas Mimberg (Firma Feldhaus) und der Technische Beigeordnete Bernd Knaebel.Foto: Josef Schmidt

Olpe. Was das Gesicht der Stadt Olpe für die nächsten Jahrzehnte entscheidend prägen wird, nahm jetzteine weitere Hürde: Olpes Bürgermeister Horst Müller, Beigeordneter Bernd Knaebel und Hans Venc (Bauamt) trafen sich mit den Vertretern der Tiefbaufirma Feldhaus, Christian Schneider und Thomas Mimberg, zum „Ersten Spatenstich“ für den Bau der Westumgehung (2. Bauabschnitt).

Diese neue innerstädtische Umgehungsstraße (wir berichteten bereits mehrfach) wird den Verkehr vom Bratzkopf-Kreisel entlang der alten Firmenhallen (Schell/Schneider/Rölle-Maas) in Richtung des neuen Einkaufszentrums Lidl/Expert-Klein/Raiffeisen führen, das gerade auf dem ehemaligen Fröhling-Gelände entsteht.

Investoren schon vor 10 Jahren

„Als wir vor gut 10 Jahren zusammensaßen und darüber gesprochen haben, gab es bereits Investoren, die Grundstücke suchten“, erinnerte sich Bürgermeister Müller an den Beginn der Diskussionen, rund um den Bahnhof ein neues Stück Olpe zu schaffen. Nach den jetzt vorliegenden Plänen stehe fest, dass sich die „Innenstadt gravierend und nachhaltig verändern“ werde. Müller brachte sein Bedauern zum Ausdruck, dass man unmittelbar benachbarte Grundstückseigentümer nicht habe dazu bewegen können, mit der Stadt an einem Strang zu ziehen. Leider sei die Interessenlage gravierend unterschiedlich.

In wenigen Metern Entfernung zu den ehemaligen Firmenhallen wird jetzt von der Firma Feldhaus die rund 300 m lange Westumgehung gebaut, darüber hinaus eine rund 50 m lange Erschließungsstraße zum Lidl/Expert Klein/Raiffeisen-Komplex sowie ein 30m-Stichweg zur Straße „Am Bigge-Ufer“. Zudem werden neben einem kleinen P&R-Platz rund 100 städtische Parkplätze - verteilt auf drei Flächen - errichtet. Bereits in etwa zwei bis drei Wochen werden zuvor aber etwa 150 provisorische Parkplätze nutzbar sein, entlang der Straße Am Biggeufer.

Grundsätzlich, so zeigten sich Bürgermeister Horst Müller und Beigeordneter Knaebel gestern davon überzeugt, dass es in der Olper City kein gravierendes Parkproblem gebe, es auch nie gegeben habe. Knaebel: „Im Großen und Ganzen sind wir in der Stadt Olpe, was Parkplätze angeht, gut aufgestellt.“ Von einem Notstand könne keine Rede sein. Natürlich, so Knaebel, müsse der eine oder andere einmal ein paar Meter gehen. Aber verglichen mit den Verhältnissen in anderen Städten stehe Olpe gut da.

Noch nicht entschieden sei, ob die Autofahrer auf den neuen städtischen Plätzen (nicht die provisorischen) zur Kasse gebeten würden. Das, so Knaebel, müsse dann im Stadtrat entschieden werden.

Hans Venc wies noch daraufhin, dass die Ausstellungsfläche „In der Trift“ bis zur Fertigstellung der provisorischen Plätze am Bahnhof von Dauerparkern genutzt werden könnten.

Von Josef Schmidt



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