Stadt verbaut fast 450 000 Euro
07.02.2012 | 17:09 Uhr 2012-02-07T17:09:00+0100
Olpe.Die Stadt Olpe wird in diesem Jahr noch mehrere Baumaßnahmen angehen, der Bauausschuss gab für mehrere Vorhaben „grünes Licht“. Im „Hochbau“ sollen rund 225 000 Euro ausgegeben werden. Zwei der Maßnahmen betreffen das Städtische Gymnasium. Die Sanierung der Natursteintreppe wird auf rund 30 000 Euro kalkuliert, für ein Amok-Alarm-System sollen etwa 35 000 Euro anfallen.
Die Natursteintreppe, so die Verwaltung, „die aus dem Hauptgebäude des denkmalgeschützten Altbaus... auf den Schulhof führt, ist seit vielen Jahren baufällig.“ Durch den Frost würden sich Jahr für Jahr die Natursteinplatten lösen und eine „erhebliche Unfallgefahr“ darstellen. Teile der Treppe seien deshalb in der Vergangenheit des öfteren gesperrt worden.
Baudezernent Bernd Knaebel räumte gestern auf Anfrage ein, dass die gewählte Art der Sanierung auch ästhetische Gründe habe, aus Gründen des Denkmalschutzes müsse nicht unbedingt wieder in ,Naturstein’ gebaut werden. Man wolle allerdings den Gesamteindruck des Denkmals nicht durch eine andere Form stören. Knaebel: „Zu einem Denkmal gehört auch das Umfeld dazu.“ Gebaut werden soll in den Sommerferien.
Nächste ,Baustelle’: Für eine Elektrosanierung in den städtischen Notunterkünften Stachelauer Weg werden rund 68 000 Euro fällig, die Sanierung des Turnhallendaches (auch Wärmedämmung/rund 30 000 Euro) und die Errichtung eines Löschwasserbehälters (rund 60 000 Euro) für die Grundschule Rhode sind ebenfalls eingeplant.
Viermal Straßenbau
Gleich vier Straßen- und Wegebaumaßnahmen will die Stadt in diesem Jahr angehen:
Rund 70 000 Euro soll die Sanierung des „Griesemerter Weges“ kosten - vom Ortsausgang Lütringhausen (Griesemerter Weg 4/7) bis zum Sportplatz - rund 950 Meter lang. Geplante Fertigstellung: September 2012. Die UCW hatte dazu vorgeschlagen, einen zusätzlichen Fußweg an die Fahrbahndecke anzuschließen, damit Fußgänger, vor allem Kinder, die zum Sportplatz wollten, den Weg sicherer hinter sich bringen könnten. Das wurde von der Mehrheit abgelehnt, löste zuvor aber eine kontroverse Diskussion aus. Denn Tiefbauamtschef Josef Zeppenfeld hatte Kosten von bis zu 200 000 Euro für einen solchen Weg in den Raum gestellt, die von der UCW bezweifelt wurden. Zeppenfeld wies daraufhin, dass ein solcher Fußweg aus Sicherheitsgründen von der Fahrbahn abgetrennt werden müsse, Grundstückskäufe seien notwendig, auch der Bau eines Bordsteins. Alles Dinge, die zur genannten Kostenhöhe beitrügen. Udo Baubkus kritisierte, die Verwaltung stelle unrealistische Zahlen in den Raum, auf deren Grundlage die CDU dann entscheide und ablehne.
In Rhode erhält die Straße „Auf dem Kamp“ eine neue Fahrbahndecke - von der Einmündung „Am Rhoder Stein“ bis zur Einmündung „Auf der Kirmes“ (rund 260 Meter). Ebenfalls erneuert werden die Straße „Auf der Kirmes“ bis zur Einmündung „Am Rhoder Stein“ (160 Meter) und „Frankenhagen“ ab der Einmündung „Rhoder Stein“ (40 Meter). Alles in allem rechnet die Bauverwaltung mit Kosten von rund 61 000 Euro. Geplanter Fertigstellungstermin: Oktober 2012. Etwa 360 Meter lang ist die „Fahlenscheid“ von der K 18 bis zur Kapelle. Die Sanierung kostet rund 35 000 Euro und soll ebenfalls im September beendet sein.
Schlechter Zustand
Die 4. Straßenbaumaßnahme ist in Altenkleusheim geplant: Für rund 50 000 Euro sollen die Straßenstücke „Altenkleusheimer Straße“ (Von der Einmündung Siegener Straße bis zur Einmündung Lübkeweg (ca. 210 Meter) und „Zum alten Heck“ (von Einmündung Altenkleusheimer Straße bis zur Einmündung Auf der Burg/ca. 140 Meter) erneuert werden. Geplante Fertigstellung: Oktober 2012. Positiv für die Anlieger aller Straßenbauten: Die Kosten übernimmt die Stadt: Anliegerbeiträge fallen nicht an, da es sich um Unterhaltungsmaßnahmen handelt. Grund für die Maßnahmen, so die Verwaltung, sei der schlechte Zustand der Straßenstücke, der erheblichen Unterhaltungsaufwand nach sich ziehe.
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