Olper Jahrbuch vorgestellt
02.12.2011 | 12:49 Uhr 2011-12-02T12:49:00+0100
Olpe.Wer etwas über den Olper Stadtgründer, Kurfürst Heinrich II. wissen möchte, über 700 Jahre Stadtgeschichte im Allgemeinen oder über das Sauerländische Volksblatt von 1930 bis 1941 und eine köstliche Geschichte über eine Stachelauer Dorfkneipe, der ist hier genau richtig: Die Rede ist vom neuen Jahrbuch des Olper Heimatvereins, das ab nächsten Dienstag im Olper Buchhandel, aber auch im Rathaus und dem Stadtarchiv zu haben ist und das heute Morgen vom Vorstand des Heimatvereins vorgestellt wurde:
Axel Stracke, Gerhard Burghaus, Matthias Schrage und Josef Wermert konnten im Jubiläumsjahr des Heimatvereins (90 Jahre) gleich einen „Doppelband“ präsentieren, denn: „Durch die vielfältigen Vorbereitungen für das Stadtjubiläum war ein gesondertes Jahrbuch für 2010 nicht zu realisieren“, erklärte Stadtarchivar Josef Wermert.
Der jetzige Doppel-Jahrgang 2010/2011 kann sich umso mehr sehen lassen: Auf 446 Seiten sind unzählige Informationen und aktuelle wie historische Fotos zu sehen - 28 Autoren haben Historisches, aber auch Aktuelles aus dem Jubeljahr der Stadt aus unterschiedlichsten Perspektiven aufgearbeitet.
So hat sich Michael Maiworm in der „Titelgeschichte“ mit bereits erwähntem Kurfürst Heinrich eingehend beschäftigt, Bürgermeister Müller, Josef Wermert oder Axel Stracke, um nur einige zu nennen, kommen mit Beiträgen über das Stadtjubiläum, die Bände der Olper Stadtgeschichte oder die Mitgliederversammlung des Sauerländer Heimatbundes zu Wort.
Rolf Müller blickt in seinem Beitrag mit dem Titel „Das haben wir nicht gewusst“ in die Nazizeit zurück und geht der Frage nach, was die Leser des Sauerländischen Volksblattes aus ihrer Lektüre hätten erkennen können und müssen.
Humorvoll beschreibt Hans-Bodo Thieme unter dem Titel „Eine wundersame Schnapsvermehrung“ vom Wohl und Wehe einer Stachelauer Dorfkneipe vor 100 Jahren, Matthias Pape erinnert an den bekannten Olper Pfarrer Hermann-Josef Kurze.
Abgerundet wird der umfangreiche Inhalt vom aktuellen Rückblick auf die zahlreichen Höhepunkt im Jubiläumsjahr, deren Fotos - erstmals in einem Jahrbuch - farbig gedruckt wurden.
Herausgeber des Doppelbandes ist der Heimatverein - federführend war Josef Wermert - redaktionell mitgearbeitet haben Günther Becker, Gerhard Burghaus, Matthias Schrage und Axel Stracke.
Der Doppeljahrgang 2010/2011 (Band 18/19) ist zum Preis von 14 Euro zu kaufen - Mitglieder des Heimatvereins erhalten ihn kostenlos. Druckauflage: 500.
Diese Anzahl, so Wermert, spiegele das Interesse an den Jahrbüchern in etwa wider, so dass alle Interessierten in den genuss des Bandes kommen müssten.
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