Verkehrskontrolle
Kleinbus mit Küchenstühlen aufgemotzt
15.01.2010 | 12:13 Uhr 2010-01-15T12:13:00+0100
Drolshagen. Mit 60 km/h im bulgarischen Kleinbus über die Autobahn von Dortmund bis nach Belgien. So hatte sich das eine Kleinbus-Truppe vorgestellt. Doch in Höhe Drolshagen war die Fahrt erst einmal vorbei. Denn die als Autositze umfunktionierten Küchenstühle gefielen der Polizei so gar nicht.
Eine gewisse Kreativität kann man der Besatzung eines bulgarischen Pkw-Kleinbusses bei ihrer Fahrt auf der A 45 am Donnerstag tatsächlich nicht absprechen. Der Kleinbus fiel einer Streifenwagenbesatzung in Höhe Drolshagen, auf, weil er mit lediglich 60 km/h die rechte Spur befuhr.
Zehn statt acht Insassen
Schon beim Überholmanöver hatten die Beamten den Eindruck, dass der Wagen ein wenig überbesetzt sei und führten eine Verkehrskontrolle durch. Tatsächlich war der Kleinbus anstatt der zugelassenen acht Insassen mit zehn Personen besetzt, die allesamt ungesichert in dem Fahrzeug saßen. Vermutlich mit einer gewissen Körperfülle gesegnet, passten die zehn Mann jedoch nicht auf die vorhandene Sitzfläche.
Abhilfe schaffen, hieß die Devise. Zwei handelsübliche Küchenstühle wurden kurzerhand zwischen den Vordersitzen und hinten im Fahrgastraum platziert. So sollte die Reise noch bis Belgien gehen. Ging sie dann auch, jedoch nur noch zu acht und um ein erhebliches Bußgeld erleichtert. Die Küchenstuhlfahrgäste setzten derweil ihre Fahrt Richtung Dortmund im Taxi fort.
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