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Helene Fischer

Kein Glück mit der Doppelgängerin

27.12.2012 | 18:38 Uhr
Kein Glück mit der Doppelgängerin
Das ist die echte Helene Fischer. Sie klagt gegen den Auftritt eines Doubles in einer Wendener Gaststätte.Foto: Marco Kneise

Wenden.   Weil die Betreiber einer Gaststätte in Wenden-Schönau in einer Schlagernacht ein Helene-Fischer-Double auftreten ließen, klagt der blonde Showstar wegen Verletzung seiner Persönlichkeitsrechte. Im kommenden Monat kommt es vor dem Landgericht Siegen zu zwei Verhandlungen.

Für eine Schlagernacht im Juli 2011 angelten sich die Betreiber einer Gaststätte in Wenden-Schönau Helene Fischer. Allerdings war es nicht der echte Star, sondern eine Doppelgängerin, worauf die Betreiber des Gasthofes in der Werbung hinwiesen: „Helene Fischer double“. Jetzt steht den Veranstaltern Ärger ins Haus. Und der kommt vom Schlagerstar Helene Fischer („Die Hölle morgen früh“) höchstpersönlich.

Die 28-Jährige, die Anfang dieses Jahres die „Krone der Volksmusik“ in der Kategorie „Erfolgreichste Sängerin des Jahres 2011“ gewann und mit Florian Silbereisen das „Traum-Paar am Schlagerhimmel“ bildet, hat die Betreiber der Schönauer Gaststätte verklagt. Im Januar stehen in dieser Sache zwei Verfahren am Landgericht Siegen an: ein erstinstanzliches Zivilverfahren und ein Berufungszivilverfahren. „Die richtige Helene Fischer ließ die Beklagten unter Hinweis auf einen Verstoß gegen ihr allgemeines Persönlichkeitsrecht abmahnen und forderte sie zu einer Unterlassungserklärung auf“, so Niels Faßbender, Pressesprecher am Siegener Landgericht.

Die beklagten Gaststätten-Betreiber hätten zwar diese Unterlassungserklärung abgegeben, aber die zwischenzeitlich durch die Abmahnung entstandenen Anwaltskosten nicht zahlen wollen.

„Die Klägerin ist der Ansicht, das Auftreten eines Doubles verstoße gegen ihr allgemeines Persönlichkeitsrecht, da es sich lediglich um eine exakte Nachahmung der richtigen Helene Fischer handele, durch die lediglich höhere Eintrittsgelder erzielt werden sollten“, so Faßbender weiter.

Roland Vossel



Kommentare
30.12.2012
19:55
Kein Glück mit der Doppelgängerin
von Copilotin | #1

Der Bericht ist nicht nur absolut wertend geschrieben, er enthält auch schlicht falsche Aussagen! Erst einmal: Nicht Helene Fischer hat irgendwen verklagt, um sowas kümmert sich immer noch das Management!
Zweitens, um folgendes geht es bei der Klage:
Jeder, seriöse Veranstalter, würde etwa so werben:
"Anni Perka Helene Fischer Double"
Das wäre korrekt!
Dieser findige Wirt hat aber so geworben:
"Helene Fischer" in Großbuchstaben, das Wort "Double" wurde bewusst klein darunter geschrieben!
Das ist eine Verletzung des Rechts am eingetragenen Namen Helene Fischer!
Die zweite Klage ist zwangsläufig notwendig, es muß ja ein sogenannter
Streitwert ermittelt werden, denn daraus errechnen sich die Prozesskosten!

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