Hüppchenhammer durchgewunken“
02.07.2010 | 15:59 Uhr 2010-07-02T15:59:00+0200Drolshagen/Olpe. Während der interkommunale Gewerbepark Hüppcherhammer, der von den Städten Olpe und Drolshagen gemeinsam errichtet wird, im Rat Olpe für kontroverse Diskussionen sorgte (wir berichteten), sah man die Angelegenheit im Drolshagener Haupt- und Finanzausschuss am Donnerstag Abend gelassener - und optimistischer.
Beigeordneter Feldmann stellte den Ausschussmitgliedern den Wirtschaftsplan 2010 vor und legte somit das gleiche Zahlenwerk vor, das einen Tag vorher den Olper Politikern präsentiert wurde.
Der derzeit kalkulierte Quadratmeter-Preis von 65 Euro, so Feldmann, sei vergleichbar mit anderen Gewerbegebieten in Autobahnnähe. Die Preise in Freudenberg lägen bei 58 bis 63 Euro, in Wilnsdorf würden 66 Euro verlangt. Die Qualität des Gewerbeparks „Hüppcherhammer“ sei aber auch sehr gut. Deshalb seien die angestrebten 65 Euro „realistisch und marktgerecht“.
Das konnte Bürgermeister Theo Hilchenbach auch sofort untermauern. Denn er berichtete, es gebe bereits zwei Kaufinteressenten für 80 000 qm des insgesamt 300 000 qm großen Gewerbeparks. Hilchenbach führte in diesem Zusammenhang aus, dass Unternehmen, die frühzeitig Gelände kauften und den Preis bereits vor der Fertigstellung des Geländes entrichteten, mit einem Rabatt belohnt werden sollten. Hilchenbach: „Solche Käufer ersparen uns schließlich auch einen Teil der Vorfinanzierung, also Zinszahlungen.“ Ein Rabatt von zwei bis drei Euro pro Quadratmeter sei da durchaus denkbar.
Bei zwei Enthaltungen wurde der Wirtschaftsplan vom Ausschuss „durchgewunken“.
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