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Letzte Hürden genommen

Discountern steht nichts mehr im Weg

03.02.2012 | 16:01 Uhr
Discountern steht nichts mehr im Weg
Die Bäume sind gerodet, jetzt steht dem Bau des Discounter-Projekts Netto/KiK/Rossmann in Drolshagen nichts mehr im Wege.

Drolshagen.Dem Discounter-Projekt an der Bundesstraße 54/55 in Drolshagen steht laut Recherchen unserer Zeitung nichts mehr im Wege.

Schon in der nächsten Woche will die Kreisbauverwaltung offenbar endgültig „grünes Licht“ geben für den Bauantrag des Investors „Berge-Bau“ (wir berichteten). Eine Teilbaugenehmigung war bereits erteilt worden, die ersten Rhodungs- und Tiefbauarbeiten waren von den Drolshagenern in den vergangenen Wochen bereits mit Interesse zur Kenntnis genommen worden.

Zur Erinnerung: In direkter Nachbarschaft des Lidl werden sich die drei Discounter Netto, Rossmann (Drogerie) und KiK (Bekleidung) niederlassen. Planer der beiden Gebäude, eines für Netto, eines für KiK und Rossmann, ist der Drolshagener Architekt Bruno Schürholz.

Wesentlichste Hürde war in den vergangenen Wochen nur noch, eine Vereinbarung über die Zufahrt zum Gelände (ehemaliger LKW-Parkplatz) hinzubekommen. Beteiligt: die Stadt Drolshagen und der Landesbetrieb Straßenbau. Diese Vereinbarung ist mittlerweile geschlossen: die Stadt gibt für eine Einfahrt mit Linksabbiegespur aus Richtung Drolshagen einige Quadratmeter Gehwegfläche, der Investor dafür ein paar Quadratmeter von seiner Grundstücksfläche. Der Landesbetrieb veranlasst die Aufweitung der Straße an der fraglichen Stelle, installiert die Linksabbiegespur, und der Investor Berge-Bau übernimmt die anfallenden Kosten.

Diese Regelung hatte der Kreis zur Voraussetzung gemacht, um grünes Licht für den Bauantrag zu geben.

Die Bauarbeiten sollen nach Eingang des Bauantrages zügig voranschreiten. Eröffnet werden sollen die Discounter, so hofft Projektbetreuer Matthias Heß von „Berge-Bau, noch „in diesem Herbst“.

Gerüchte, eine andere Lebensmittelkette plane eine Klage gegen das Gesamtprojekt wegen „Zentrenschädlichkeit“, hatten in Drolshagen zwar die Runde gemacht, bisher jedoch ohne Bestätigung. Einer Klage wird von der Kreisbauverwaltung auch keine Chance auf Erfolg eingeräumt. Und die müsste sie haben, um aufschiebende Wirkung zu entfalten.

Josef Schmidt

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