Der Journalist und sein kleiner "Knipser"
17.06.2009 | 17:26 Uhr 2009-06-17T17:26:00+0200Manchen Menschen kann man ihren Beruf ansehen. Redakteuren zum Beispiel.
Die schreiben und lesen viel, laufen aber wenig. Mit der Zeit führt das zu schlechten Augen, einer beachtlichen Körperfülle und einer gewissen Unsportlichkeit. Auffällig wird das beim Fotografieren. Seit es diese Digitalkameras mit großem Display statt Sucher gibt, knipst der Redakteur nicht mehr in geduckter Lauerstellung, sondern so: Weil er sonst alles verschwommen sieht, hält er den Apparillo mit ausgestreckten Armen und schiebt der Balance wegen den Bauch weit nach vorn. Wenn sie so einen Knipser sehen oder einen, der's übertrieben hat und umgefallen ist, dann wissen Sie: Ich bin's.
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