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Auszeichnung für engagierte Frauen

18.11.2011 | 17:26 Uhr
Auszeichnung für engagierte Frauen
Das Elisabeth-Kreuz steht als Anerkennung für den unermüdlichen Dienst am Nächsten. Pfarrer Markus Leber und Stephanie Wurm (hinten Mitte), Regionalleiterin Olpe-Drolshagen-Wenden der Caritas-Konferenzen und Sprecherin für das gesamte Dekanat Südsauerland, dankten für das große ehrenamtliche Engagement. Nicht im Bild: Anneliese Lütticke, Barbara Müller, Helene Clemens und Marga Willmes.

Drolshagen.   13 Frauen aus Drolshagen wurden für ihr Engagment jetzt mit dem Elisabeth-Kreuz ausgezeichnet.

beng) Als Zeichen der Anerkennung für ihren ehrenamtlichen Dienst am Nächsten seit über 20 Jahren erhielten 13 Frauen der Caritas-Konferenzen im Pastoralverbund des Kirchspiels Drolshagen das Elisabeth-Kreuz und damit die höchste Auszeichnung des Wohlfahrtsverbandes: Magdalene Lütticke, Elisabeth Krämer (beide Drolshagen), Agnes Lütticke, Barbara Müller, Helene Clemens, Gabi Clemens, Veronika Schröder, Irmgard Pieper, Rita Lütticke, Susanne Dickhaus, Beate Lütticke (alle Bleche), Anneliese Lütticke (Essinghausen) und Marga Willmes (Hützemert).

Pfarrer Markus Leber erinnerte an das Leben der heiligen Elisabeth, an ihre Nähe zur Caritas sowie an die historischen Bande zu Drolshagen. Die ungarische Königstochter und spätere Fürstin von Thüringen kehrte nach dem frühen Tod ihres Mannes dem Hof den Rücken, um sich in den Dienst der Armen, Notleidenden und Kranken zu stellen.

1231, im Alter von nur 24 Jahren starb sie. Vier Jahre später wurde sie von Papst Gregor IX. heiliggesprochen. Im gleichen Jahr stiftete ihre Verwandte und Freundin Mechtild von Sayn das Zisterzienserkloster Drolshagen. In der St.-Clemens-Pfarrkirche befindet sich eine Reliquie der Heiligen, ein Geschenk des Erzbischofs von Wien.

„Heilige sind nicht nur dazu da, um zu ihnen aufzuschauen. Vielmehr müssen wir ihnen unser Gesicht geben und in ihrem Sinne wirken. Mit ihrer Arbeit tun sie das. Die Not der Menschen wird immer größer. Das erleben wir jeden Tag. Herzlichen Dank für ihren unermüdlichen Dienst und ihr Engagement, das vielfach im Verborgenen stattfindet“, würdigte Pfarrer Leber die 13 Frauen.

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