Auf die Wendener Feuerwehr ist stets Verlass
12.02.2012 | 14:22 Uhr 2012-02-12T14:22:00+0100
Wenden.Ein durchweg positives Resümee zog der Löschzug Wenden am Samstag im Rahmen seiner Jahresdienstbesprechung im Feuerwehrhaus.
Dem Löschzug gehören 48 Aktive, 10 Kameraden in der Jugendwehr, 13 in der Altersabteilung und 200 fördernde Mitglieder an. Im vergangenen Jahr wurden die Blauröcke zu 38 Einsätzen gerufen und leisteten 369 ehrenamtliche Stunden. Hinzu kam die ständige Wachbereitschaft von neun Wehrmännern bei der Wendener Kirmes, die mit 423 Stunden zu Buche schlug. Die hohe Stundenzahl auf der Kirmes resultiert aus dem neu erstellten und umgesetzten Sicherheitskonzept nach den Ereignissen der Loveparade.
In seinem Jahresbericht resümierte Löschzugführer Wolfgang Solbach, dass bei allen 38 Einsätzen den Betroffenen schnelle und wirksame Hilfe geleistet und der Sachschaden gemindert werden konnte.
Kritik übte Solbach an den fehlenden Rauchmeldern in den Wohnungen. „Das ist in unseren Augen bei den geringen Anschaffungskosten unverantwortlich. Wir können nur immer wieder auf die Wichtigkeit der etwa zwei bis fünf Euro teuren kleinen Lebensretter hinweisen“, so Solbach. Um den stetig wachsenden Anforderungen gerecht zu werden und schnelle Hilfe leisten zu können, nahmen auch im vergangenen Jahr viele Wehrmänner an Aus- und Fortbildungen teil. Ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk erhielt der Löschzug am 17. Dezember, als der dringende Austausch des 25 Jahre alten Einsatzleitwagens vollzogen werden konnte. Das Fahrzeug soll auf dem diesjährigen Floriansfest gesegnet werden. „Durch diesen Austausch wurde die Schlagkräftigkeit der Feuerwehr der Gemeinde Wenden wieder verbessert. Für die gute Zusammenarbeit zwischen dem Arbeitskreis des Löschzuges und der Verwaltung bedanke ich mich“, sagte Wolfgang Solbach abschließend.
Der stellvertretende Wendener Bürgermeister, Gerd Müller, betonte, dass manche Menschen, die Hilfe und Rettung erhalten haben, gar nicht wissen, dass es sich um eine freiwillige Feuerwehr handelt, die unverzichtbaren Einsatz leistet. Viele Bereiche seien laut Müller auf freiwilliges Engagement angewiesen. Die Anforderungen seien gestiegen. Ausbildung und Ausrüstung, sowie stetig neue Konzepte entwickeln seien nötig, um dem gerecht zu werden. Die Jugendfeuerwehr sei die Zukunft und spreche für die Weitsicht der Betreuer. Lobende Worte des stellvertretenden Gemeindeoberhaupts gab es auch für den Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr und die Alterskameraden, die stets zur Stelle seien, wenn sie gebraucht werden. „Engagement verlangt einiges ab. Die Wirksamkeit und die Notwendigkeit sind die Motivation für Ihr Tun“, so Müller.
Eine gute Kassenlage mit leichtem Zuwachs konnte Detlev Brandt vermelden. Gemeindebrandinsprektor Antonius Vierschilling: „Sie haben die vielseitigen Anforderungen mit Bravour gemeistert. Professionalität und Einsatzbereitschaft gewähren ein hohes Maß an Sicherheit, was ohne Motivation und Qualifikation nicht denkbar wäre. Vielen Dank für Ihre Bereitschaft, diesen Dienst zu leisten. Jeder Einzelne trägt dazu bei, dass sich die Menschen sicher fühlen“, so Vierschilling dessen besonderer Dank Wolfgang Solbach und seinem Stellvertreter Thomas Schwarz galten.
Im Anschluss nahm der Gemeindebrandinspektor Cilena Owald, Justin Becher, Adrian Bödefeld, Stefan Schlimm und Dustin Stamm in die Jugendfeuerwehr auf. In die Feuerwehr wurden Jan-Kevin Haase, Marek Juszcyk und Patrick Kersting übernommen. Befördert wurden: Benjamin Butzkamm (Feuerwehrmann), Marie-Christine Haase (Oberfeuerwehrfrau), Thomas Kaufmann, Yannick Kersting, Stefan Ruttmann, Alexander Niklas (alle Oberfeuerwehrmann), Lukas Wirtz (Unterbrandmeister), Guido Zimmermann (Hauptbrandmeister) und Thomas Schwarz (Brandoberinspektor). Ratsmitglied Waldemar Lorenz bedankte sich bei Wolfgang Solbach, der im Oktober mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber ausgezeichnet wurde für sein 15-jähriges Engagement als Löschzugführer mit einem Wappenteller des FC Schalke.
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