,Ära Heider’ zu Ende: Rüdiger Wurm führt den Taktstock
30.01.2012 | 17:34 Uhr 2012-01-30T17:34:00+0100
Olpe.Es war der Abend des Abschieds und des Dankes beim Spielmannszug „St. Sebastianus“ Olpe: Nach sage und schreibe 31 Jahren als Dirigent und insgesamt 38-jähriger Vorstandstätigkeit gab am Wochenende ein echtes „Urgestein“ der Olper Spielleute den Taktstock in jüngere Hände: Die Rede ist von Heinz Heider, der das Wohl und Wehe des Vereins in den vergangenen drei Jahrzehnten maßgeblich mitbestimmt hat.
Nachfolger Heiders wurde sein bisheriger Stellvertreter Rüdiger Wurm. Zum neuen stellv. Dirigent wählte die Versammlung Christopher Berg.
Die Musiker versüßten Heider seinen Abschied mit einem „Geheim“-Geschenk: Klammheimlich hatten sie an einem eigens für diesen Zweck veranstalteten Probenwochenende eine CD aufgenommen, die sie Heider jetzt überreichen konnten. Heider gestern noch überwältigt: „Alles ohne mein Wissen. Die haben da extra ein Tonstudio aufgebaut.“
Aber nicht nur in der musikalischen Führung gab es einen wichtigen Wechsel. Auch an der Vorstandsspitze tat sich Wesentliches: Der bisherige Vorsitzende Timo Stricker stellte sich aus beruflichen und familiären Gründen nicht mehr zur Wahl, neuer Chef der Sebastianus-Spielleute ist Markus Stachelscheid. Auch auf Stricker wartete ein originelles wie passendes Abschiedsgeschenk: ein Fußballtrikot mit dem vollen Namen und der „Position“ (1. Vorsitzender) - passend in den Schützenfarben ,grün-weiß’ - nicht etwa in blau-weiß - für Schalke-Fan Stricker vermutlich der einzige Wermutstropfen.
Verabschiedet wurden zwei Aktive - beide aus beruflichen Gründen: Dirk Schneider und Martin Heider.
„Wiederwahl“ hieß es danach bei den Positionen des Schriftführers und des Zeugwartes. Hier setzte die Versammlung auf Bewährtes: Guido Gummersbach bleibt Schriftführer, Thomas Lorenz Zeugwart.
Neben den Änderungen im Vorstand standen auch wichtige Ehrungen auf dem Programm der Jahreshauptversammlung: Für 40-jährige Mitgliedschaft ehrte der Verein ebenfalls ein „Urgestein“ - Klaus Bender. Der erhielt für seine langjährige Treue zum Verein die „Silberne Ehrenschnur“. Für 30-jährige Mitgliedschaft wurde Georg Hose ausgezeichnet, für 25 Jahre Dirk Schneider und Christian Heuel.
Eine ganz besondere Ehrung erfuhr auch Simon Rademacher - für die Teilnahme an sämtlichen Proben und Auftritten in 2011. Das waren immerhin 53 Termine, die Belohnung war der übliche Ehrenkrug. Ganz am Rande: Diesen Ehrenkrug für außergewöhnliche Zuverlässigkeit hat der zuvor genannte Klaus Bender schon acht Mal erhalten.
Weitere positive Randnotiz der Versammlung: Gleich drei Neue konnte der Spielmannszug in seinen Reihen begrüßen: Max Ehrengruber, Florian Gomolla und Marco Sondermann.
Aktuelles am Rande: Die nächste Gesamtprobe findet am kommenden Freitag, 3. Februar (19 Uhr) im Übungsraum statt, eine weitere am Freitag, 10. Februar (19 Uhr) im Übungsraum.
Am Donnerstag, 16. Februar, steht der Altweiberumzug in Drolshagen (14.45 Uhr Am Buscheid in Drolshagen) auf dem Terminplan, am Sonntag, 19. Februar, der Schull- und Veedelszoch in Köln-Höhenhaus (11.30 Uhr Abfahrt ab Busbahnhof).
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