Zweite Chance für die Kumpel
09.03.2008 | 16:39 Uhr 2008-03-09T16:39:56+0100BERGBAU. Nach dem Erdbeben an der Saar: 1000 Bergleute kamen zur Betriebsversammlung, um von der Unternehmensspitze zu erfahren, wie es denn überhaupt mit der Kohleförderung weitergeht.
KAMP-LINTFORT. Die durch den Bergbau ausgelösten Erdbeben im Saarland gehen auch an den Kumpeln am Niederrhein nicht spurlos vorbei. 1000 kamen zur gestrigen Betriebsversammklung in die Eyller Sporthalle, um von der Unternehmensspitze zu erfahren, wie es denn überhaupt mit dem Bergbau weitergeht.
Betriebsratschef Friedhelm Vogt hob hervor, die Zukunft des Berkwerks Saar sei ungewiss. Es sei überhaupt noch nicht bekannt, ob und wann die Kohleförderung wieder anlaufe: "Das alles ist sehr bedrückend. Ein richtiges Durcheinander." Die Vorgänge an der Saar wirkten sich auf die gesamte Bergbauplanung sowie die Kalkulation der RAG aus und vor allem aufs Bergwerk West. Am 14. März findet, so Vogt weiter, eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung statt, die sich mit der Thematik auseinandersetzt.
Noch keine Entscheidungen
Vogt glaubt daher nicht, dass in der für den 2. April angekündigten Sitzung keine Entscheidungen in Sachen Zechenschließungen fallen werden: "Vielleicht erst in der Sitzung am 9. Juni."
Jörg Esser, Bezirksleiter der IGBCE: "Wir appellieren an die Politiker, keine vorschnellen Entscheidungen zu treffen. Immerhin sei die Kohle ein enormer Wirtschaftsfaktor: "Die Kumpel haben eine zweite Chance verdient." Er sagte aber auch, die Politiker könnten die Unternehmen nicht erpressen: "Diese machen doch alles, damit solches Erdbeben nicht noch mal passiert."
Der Markscheider des Bergwerks West, Heinz-Dieter Pollmann, wies erneut auf die unterschiedlichen Erdschichten an der Saar und am Niederrhein hin. Solche Beben wie an der Saar seien hier am Niederrhein deshalb unmöglich. Er schloss jedoch nicht aus, dass es künftig zu weitere kleineren Erdstößen hier kommen könne.
Auch Positives gab es zu berichten: So blickte Produktionschef Karl-Heinz Stenmanns auf ein erfolgreiches Jahr 2007 zurück. Mit einer Förderung von rund drei Millionen Tonnen wurde das Planungsziel punktgenau erreicht. Er wies auch auf die hohen Anforderungen der kohlepolitischen Beschlüsse des vergangenen Jahres hin. Diese erforderten eine Halbierung der gesamten RAG-Mannschaft bis 2012, und zwar von 30 000 auf 15 000 Mitarbeitern, wobei 7500 von ihnen verlegt werden müssen: Dies umzusetzen bedinge von jedem Bergmann die Bereitschaft zu mehr Flexibilität hinsichtlich seiner Tätigkeit und seines Einsatzortes.
Personaldirektor Prof. Mathias Bauer sagte, der Personlabbau erfolge planmäßig. Außerdem: 2008 wechseln über 700 Kumpel der vor der Schließung stehenden Zeche Walsum aufs Bergwerk West.
18:52
Kannst ma sehen, Sonntag Mittag im Net, joh wie Geschrieben, der Kalle Stenmans war und ist ein Glücksfall für unseren Pütt.
12:59
Hallo K H Stenmans
Silberlocke ,falls Du das liest
Auf diesem Wege Glueckauf
Hallo Er Staunlich !
Du Kommst mitte Schueppe ,wenn der Knabbel Blank ist
(Wie wir Bergleute so zu Sagen Pflegen )
Ja,der Repelener hat Nachts Zeit ,mehrere Zeitungen zu Lesen ..
Weil er inne Schule aufgepasst hat ,und auffe Zeche anfangen Durfte
Mit grins-- grins
Und Herzlichem Glueckauf
Gruesst Dich
Repelener
09:57
Ganz einfach: Die Zeitung die am nächsten Tag erscheint wird ja immer am Vortag geschrieben und dann zum Teil auch im Netz veröffentlicht. Ist auch am Datum ersichtlich.
09:10
Ich bin überrascht, wie schnell die Zeitung hier doch ist. Erscheinungstermin 10.3.08 so gegen 3°° Uhr Morgens. Aber der erste Kommentar ist schon 15 Stunden alt. Was soll das denn????????
22:29
Schreibe jetzt Keiner Drunter Jacken --Zieher
Schleim--Schleim
Unterzeichner erhaelt Kohle von der Knappschaft
22:26
Gut gebruellt Loewe
Nur wo Stenmans drauf steht ,ist Stenmans drin
Ja,der K H Stenmans ist ein Gluecksfall fuer West
Koennen sich einige andere Herren ,die ihn auf der Karriereleiter ueberholt haben
Dicke Scheiben von abschneiden
Euch allen dickes
Glueckauf
Koennt Ihr alle brauchen
Repelener
17:11
Stenmans muss es heißen. Nicht Stenmanns