Zwei Schulen kämpfen um Geld für den Abiball

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Was wir bereits wissen
Grafschafter Gymnasium und Julius-Stursberg-Gymnasium machen mit bei Sparkassen-Wettbewerb

Neukirchen-Vluyn..  Langsam wird’s ernst: Die diesjährigen Abiturprüfungen stehen vor der Tür, und somit müssen sich die Abiturienten auch um die Planung ihrer Abibälle kümmern. Um die Schüler bei der Finanzierung der Feiern zu unterstützen, hat die Sparkasse am Niederrhein das Projekt „Knete für die Fete“ ins Leben gerufen.

Die Abiturienten hatten die Möglichkeit, ein Video über ihren Jahrgang zu drehen und so ein Preisgeld von bis zu 1000 Euro zu gewinnen.

Großes Geheimnis

Der Abiturjahrgang des Julius-Stursberg-Gymnasiums ließ sich die Chance, seine Abikasse aufzustocken, natürlich nicht entgehen, hat ein Video gedreht und es an die Sparkasse geschickt. Hauptthema im Video ist das berühmte Varieté-Theater, das im vergangen Jahr wieder von der gesamten Stufe auf die Beine gestellt wurde.

„Jedes Jahr stellt die 11. Klasse unseres Gymnasiums das Varieté in einem halben Jahr auf die Beine, an den Abenden kommen dann bis zu 450 Gäste“, erzählt Simon Galka, der stellvertretende Stufensprecher.

Der Abiturjahrgang würde das Geld in den Abiball investieren, wofür genau es ausgegeben würde, wissen sie allerdings noch nicht. „Eigentlich sollte auch das Abimotto in dem Video vorkommen, doch unseres ist noch geheim“, erzählt der 17-Jährige.

Auch das Grafschafter Gymnasium aus Moers schickte ein Video ein, bei ihnen ging es durchaus um das Abimotto: „Circus Abigalli – Wir rangeln um jeden Punkt“.

Im Video spielt die Gruppe um die Vorsitzende Verena Macziejek in zwei verschiedenen Teams, bis eines als Sieger hervor geht. „Wir haben uns wirklich reingekniet“, erzählt die 17-Jährige Abiturientin, die gemeinsam mit ihren Mitschülern fast 15 Stunden Arbeit in das Video steckte. Den Anstoß dazu erhielten sie übrigens von ihrem Oberstufenkoordinator Michael Gräfen.

Monika Pogacic, Vertriebsmanagerin der Sparkasse am Niederrhein, hatte das Projekt ins Leben gerufen und ist von den Videos begeistert: „Beide Filme sind qualitativ sehr gut gemacht.“ Schade finde sie jedoch, dass sich nicht mehr Schulen für das Projekt angemeldet haben.

Geplant war ursprünglich, dass die ersten drei Platzierungen belohnt werden. Durch die Tatsache, dass nur zwei Schulen an dem Wettbewerb teilgenommen haben, fällt der dritte Platz weg.

Viel Mühe

„Wir haben sehr viel Mühe in das Projekt reingesteckt, aber die Abiturienten haben zur Zeit einfach andere Sorgen“, vermutet Monika Pogacic. Doch die Resonanz auf den Wettbewerb ist trotzdem nicht schlecht. Nachdem das Voting seit Montag, 19. Januar, freigeschaltet worden ist, wurden bis zum gestrigen Dienstag bereits 3321 Stimmen abgegeben, und es ist ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, das noch bis zum 26. Februar läuft.

Neben den allgemeinen Votings bestimmt noch eine Jury über den Gewinner.