Zu schnell und ohne Führerschein
12.02.2012 | 17:25 Uhr 2012-02-12T17:25:00+0100
Am Niederrhein. Eine erste Bilanz der Polizeikreisbehörden Wesel und Kleve zur 24-Stunden-Radarkontrolle liegt vor: 10544 Fahrzeuge wurden gemessen, 336 Verstöße festgestellt und 300 Verwarngelder verteilt.
Die Kreispolizeibehörden Wesel und Kleve legten jetzt eine erste Bilanz des Blitzmarathons von Freitag auf Samstag vor. Im Kreis Wesel wurden insgesamt 10 544 Fahrzeuge gemessen. Dabei stellte die Polizei 336 Verstöße fest und verteilte etwa 300 Verwarngelder. 30 Autofahrer waren derart schnell unterwegs, dass die Beamten eine Ordnungswidrigkeitenanzeige vorlegen mussten. Dafür gibt’s ein Bußgeld sowie einen Eintrag ins Verkehrszentralregister in Flensburg. Ein Dinslakener muss darüber hinaus mit einem Fahrverbot von einem Monat rechnen. Die höchsten Geschwindigkeitsüberschreitungen: 62 Stundenkilometer in einer 30er-Zone, 87 statt Tempo 50 und 93 statt 70. Außerdem erwischt: ein Dinslakener und ein Moerser ohne gültige Fahrerlaubnis. Gegen beide wird eine Strafanzeige erstattet.
Im Kreis Kleve wurden etwa 4900 Fahrzeuge gemessen. Dabei wurden 232 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt, die in Form von 184 Verwarnungsgeldern und 54 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen geahndet werden mussten. Die höchsten Geschwindigkeitsüberschreitungen: 74 Stundenkilometer bei Tempo 50 und 110 statt 70. Darüber hinaus gab es 13 weitere Verstöße wie beispielsweise gegen die Gurtpflicht oder die Nutzung von Mobiltelefonen.
Für den Kreis Wesel stellte Einsatzleiter Erster Polizeihauptkommissar Bernd Störmer fest: „Offensichtlich hat die umfangreiche Medienberichterstattung dazu geführt, dass die Fahrzeugführer disziplinierter unterwegs waren als sonst.“
13:01
In der Bilanz fehlt die Zahl der Unfälle.
Wieviele Unfälle passieren sonst im Schnitt an einem WE bzw Freitag in NRW und wieviele sind am Freitag passiert, als alle einmal brav unterwegs waren?!
Würde mich wirklich mal interessieren, soll ausnahmsweise mal keine Ironie sein!