Ziel: Moers attraktiver machen

Blick vom Altmarkt auf die Steinstraße.
Blick vom Altmarkt auf die Steinstraße.
Foto: Christoph Karl Banski
Was wir bereits wissen
In der Immobilien- und Standort-Gemeinschaft (ISG) werden die Interessen von Immobilienbesitzern und Einzelhändlern für die fünf Quartiere in der Innenstadt gebündelt.

Moers..  Die Stadt noch attraktiver machen: das ist das Ziel der neuen Immobilien- und Standort-Gemeinschaft (ISG) Moers. „Die ISG ist das Dach der Quartiere in den Innenstadt“, sagt Andrea Käfer, die 1. Vorsitzende des im März gegründeten Vereins.

In der ISG werden die Interessen von Immobilienbesitzern und Einzelhändlern für die fünf Quartiere in der Innenstadt gebündelt: Neustraße, Steinstraße, Altstadt, Homberger Straße/Kö-Viertel und Wallzentrum.

Andrea Käfer ist bei der ISG für den Bereich der Immobilienbesitzer zuständig, der 2. Vorsitzende Achim Reps für den Bereich der Einzelhändler. Im erweiterten Vorstand sind alle Quartiere über Beisitzer vertreten.

Quartiere sehr unterschiedlich

„Die Quartiere sind sehr unterschiedlich, es gibt andere Bedürfnisse in jedem Quartier“, sagt Andrea Käfer. Darüber hinaus gebe es allerdings auch Themen, die in den Quartieren sehr ähnlich seien, zum Beispiel Beleuchtung und Sauberkeit in der Innenstadt. Einmal im Monat kommt die ISG zusammen, um über die Themen der Quartiere zu sprechen. „Zum Beispiel geht es da um die beleuchteten Straßenschilder. Sie sind ein positives Signal für das Weihnachtsgeschäft und vielleicht auch darüber hinaus“, sagt Achim Reps. Die neue ISG bündelt nicht nur die Interessen der Immobilienbesitzer und Einzelhändler in der Stadt, sie ist auch ein wichtiger Ansprechpartner für die Stadt. Alle zwei Monate trifft man sich, um sich über Entwicklungen und Prioritäten auszutauschen. Andrea Käfer: „Unser Eindruck ist, dass viel Engagement im Rathaus ist. Es herrscht eine Aufbruchstimmung.“

Nützlicher Ansprechpartner

Die ISG kann für alle Beteiligten ein nützlicher Ansprechpartner sein. Gefördert durch Landesmittel, sind 50 000 Euro im Verfügungsfonds des städtischen Haushalts eingestellt. Das Geld steht für Projekte zur Verfügung, die helfen, die Innenstadt attraktiver zu machen.

Wer davon profitieren möchte, muss sich zur Hälfte selbst an den Kosten beteiligen, nur dann können Mittel aus dem Verfügungsfonds abgerufen werden (Kontakt in der Infobox).

Viele Gespräche haben Andrea Käfer und Achim Reps in den vergangenen Wochen mit Immobilienbesitzern und Einzelhändlern geführt. Als Konkurrenz zum Werbering Moers, der ja die Interessen einer zunehmenden Zahl von Einzelhändlern vertritt, sieht sich die ISG nicht, wie Andrea Käfer sagt: „Es gibt keine Kollisionspunkte mit dem Werbering, wir verstehen uns eher als eine Ergänzung.“