„Wir haben unser Nest gefunden“
13.02.2012 | 18:06 Uhr 2012-02-13T18:06:00+0100
Moers. Die für über 3,5 Millionen Euro komplett sanierte Emanuel-Felke-Schule wurde am 13. Januar offiziell eingeweiht. Als Dankeschön wurde eine schöne Aufführung der „Vogelhochzeit“ von Rolf Zuckowski dargeboten.
Des Lobes voll war Friedhelm Balo, Schulleiter der Emanuel-Felke-Schule, gestern bei der offiziellen Einweihung der grundsanierten Gebäude. „Danke! Hier macht Lernen Spaß. Und es ist ein Zeichen, wenn hier in Kinder und Bildung investiert wird“, richtete er seine Worte an die zahlreichen städtischen Vertreter in der Gästeschar. „Liebe Champions, liebe Sieger“, begrüßte er die Schüler mit dem Queen-Hit, „denn als Sieger kann man sich fühlen, wenn man in einer solchen Schule lernen darf.“ Und ein dickes Kompliment an den Architekten, der die Baumaßnahmen in den letzten eineinhalb Jahren begleitet hat: „Das hier war genial.“ Und als Fazit fasste Balo zusammen: „Ich bin hier 2009 in einem Schrotthaufen angekommen. Jetzt ist das eine tolle Schule.“
An alles gedacht und wie neu
Und das alles kam so: 2010 gab es Asbestfunde in einem Klassenraum. Schnelles Handeln war angesagt. Die Komplettsanierung wurde vorgezogen, möglich durch Pro:Sa, die Projektgesellschaft Schulsanierung. 3,64 Millionen Euro haben die Arbeiten in der 1955 als katholische Volksschule gebauten Einrichtung verschlungen. Dafür ist aber jetzt an alles gedacht und die Schule wie neu: barrierefreie Zugänge, Kernsanierung, Brandschutz, Dämmung und vieles mehr. 160 Schüler besuchen die Felke-Schule, ein Schuljahr lang mussten sie in Räume der Realschule in Repelen ausweichen. Einen goldenen Schlüssel – wie von Balo scherzhaft erhofft – hatte Bürgermeister Norbert Ballhaus zur Einweihung nicht mitgebracht. Dafür aber Grüße von Landrat Ansgar Müller und die Feststellung, „wie wichtig gerade in Repelen gute Bedingungen für die Bildung sind.“
Als Dankeschön haben die Klassen 4a und 4 b den Gästen eine allerliebste Aufführung der „Vogelhochzeit“ von Rolf Zuckowski dargeboten.
Noch eines betonte Friedhelm Balo gestern immer wieder: Dass Repelen ein besonderes Dorf sei. Wo gegenseitige Hilfe und Unterstützung groß geschrieben werde, wo eine „energiegeladene“ Christa Wittfeld mal eben den Festakt managt, wo der örtliche VfL stets zu Diensten ist, und das örtliche Hotel sich auch nicht lumpen lässt bei der Bewirtung der Einweihungs-Gäste. „Wir haben unser Nest gefunden“, sagte Balo.
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