Das aktuelle Wetter Moers 12°C
Polizei

Wildunfall auf der A 42: Auto abgeschleppt

19.09.2011 | 16:24 Uhr
Wildunfall auf der A 42: Auto abgeschleppt
Auf einem Polizeiwagen leuchtet am 04. Mai 2010 in Bochum ein Blaulicht. Themenbild Polizei, Unfall, Kriminalität, Verbrechen, Verkehr, Einsatz, Verkehrsunfall. Foto: Ingo Otto / WAZ FotoPool

Moers.Ein schwerer Wildunfall ereignete sich am Sonntag auf der A 42 in Fahrtrichtung Kamp-Lintfort. In Höhe der Abfahrt Moers-Nord kollidierte ein VW Passat mit polnischem Kennzeichen mit einem Reh.

Das Tier wurde getötet, der VW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Insassen des Autos wurden bei dem Zusammenprall nicht verletzt.

Wie Alfred Nimphius, Pressesprecher der Kreisjägerschaft, mitteilte, kam es im letzten Jahr im Kreis Wesel zu einigen Hundert Wild-Unfällen. „Dabei wurden 496 Stück Reh-, 16 Stück Rot- und 39 Stück Schwarzwild getötet.“ Laut Auskunft der Polizei kam es bei diesen Unfällen zu acht leicht und einem schwer verletzten Autofahrer.

Auf der Alpener Straße in Alpen hat die Kreisjägerschaft in den vergangenen Jahren mit finanzieller Unterstützung des Kreises Wesel Wildwarner installiert. „Seitdem sind dort die Wildunfälle um 80 Prozent zurück gegangen“, so Nimphius. Die Wildwarner funktionieren allerdings nur nachts. „Wenn das Wild allerdings tagsüber von frei laufenden Hunden auf die Straßen gehetzt wird, hilft dagegen auch kein Wildwarner“, so der Pressesprecher der Jägerschaft.

NRZ

Facebook
 
Kommentare
19.09.2011
18:01
Wildunfall auf der A 42: Auto abgeschleppt
von themarlboroman | #1

Wild läuft ja auch nicht einfach so kreuz und quer und dementsprechend in räume, wo es früher keine strasse gab, aber heute gibt?!
nein, der hund ist schuld. der freilaufende. überall wo rehe/wild überfahren wird, sind hunde unterwegs...z.b. nachts um 3 uhr hat ein hund auch nicht besseres zu tun, als mit seinem herrchen im wald frei laufen zu gehen...ahja..*kopfschüttel*...könnte die jägerschaft mal anfangen zu denken? keine schuldigen suchen, sondern es einfach akzeptieren, das tiere immer weniger lebensraum haben, weil wir alle in ihren eindringen, strassen bauen, wildwege verschliessen uswusf.?! aber das ist zuviel verlangt. sobald man ein gewehr in der hand hat, hat man ja die macht. manchmal glaub ich, gewehre sind genauso eine ******verlängerung wie spezielle automarken/modelle.

ps. und nein, ich bin kein hundebesitzer!

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/5079225/create

Aktuelle Fotos und Videos
Musik und Sonne pur
Bildgalerie
Moers Festival
Helges Heimatabend im Zelt
Bildgalerie
Helge Schneider
Freibad in Kamp-Lintfort öffnet
Bildgalerie
Lifestyle
Unwetter am Niederrhein
Bildgalerie
Wetter
Aus dem Ressort
Lösung noch vor Mitternacht
Wissenschaft
Studierende des zweiten Semesters aus dem Studiengang „Medien und Kommunikationsinformatik“ der Fakultät Kommunikation und Umwelt nahmen an einem Programmierwettbewerb zur Erstellung kleiner Helfer-Programme teil.
Dank an die Finder
Kriminalität
Moers. Es ist etwas ungewöhnlich: Sigrid Mayer wurde bestohlen, aber sie möchte sich bedanken. Und zwar bei drei Jugendlichen, die ihr das Portemonnaie zurückbrachten, das ihr Taschendiebe am Mittwochmittag gestohlen hatten.