Wie man es Einbrechern schwer macht

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Kamp-Lintfort.. Wenn es um Einbruchssicherung geht, gelten Türen und Fenster im Haus häufig als klassische Schwachstellen. Die Firma Schunke Stötzner GmbH hat sich auf Sicherheitstüren- und Fenster spezialisiert. Den kleinen Betrieb gibt es seit 2006, geleitet wird er von den beiden Geschäftsführern Günter Schunke und Wolfgang Stötzner.

Die Türen und Fenster, die der kleine Betrieb verkauft, sind entweder zwei- oder dreifach verglast. Das ist nicht nur ein besserer Einbruchschutz, sondern senkt auch die Heizkosten: „Im Gegensatz zu einer Einfachverglasung spart man zum Beispiel bei einer Ölheizung rund 48 Liter“, erklärt Schunke.

Die Fensterbeschläge sind mit sogenannten Pilzkopfzapfen ausgestattet, die, im Gegensatz zu gewöhnlichen Rundzapfen, nicht ausgehebelt werden können. „Wenn die Einbrecher reinkommen wollen, dann kommen sie auch rein, aber durch die Fenster ist es definitiv schwerer“, erklärt Schunke.

Die Türen, entweder aus Kunststoff oder Aluminium, verriegeln sich beim einfachen Schließen bereits zweifach. Wird dann auch noch die Türe abgeschlossen, sei es laut Schunke fast unmöglich, sie aufzubekommen. „Seit wir unseren Betrieb 2006 eröffneten, ist nicht einmal eine unsere Türen oder Fenster aufgebrochen worden“, sagt Stötzner.

Neben Fenstern und Türen verkaufen die beiden auch Kamera-Dummies, die vor der Haustüre installiert werden und so Einbrecher abschrecken sollen. Zwar wird kein Videomaterial aufgenommen, doch allein der Anblick einer aufleuchtenden Kamera verschrecke viele Diebe, so Stötzner: „Wir haben im Krefelder Einkaufszentrum viele dieser Dummies installiert und dadurch hat sich die Anzahl der Taschendiebe im Zentrum verringert.“