„Wie deutsch muss man sein?“
09.09.2010 | 17:01 Uhr 2010-09-09T17:01:00+0200
Moers.Die Entgleisung des Moerser DRK-Chefs Johann Kölscheid gegenüber dem SPD-Landtagsabgeordneten Ibrahim Yetim auf dem Repelener Dorffest ist in aller Munde.
Es sei alles andere als schön, dass die SPD einen Türken als Landtagskandidaten ins Rennen geschickt hätte, hatte Kölscheid gesagt. Und ob sie denn keinen Deutschen habe. Ausgerechnet diejenigen, die sich angesprochen fühlen müssen, hielten sich zunächst zurück: die Migranten beziehungsweise deren Vertreter in den Gremien. Amar Azzoug als Chef des Bunten Tisches Moers erklärt, warum: „Jegliche Stellungnahme von Migrantenseite spült in der Regel noch mehr braunen Sud nach oben. Aber Yetim ist in Deutschland aufgewachsen und ist Deutscher. Wir wollen wissen: Wie deutsch muss man denn sein, damit es ausreicht?“
Der Bunte Tisch vereint Mitglieder aus 21 Nationen von Argentinien über Kanada bis Sri Lanka. Azzoug ist Algerier. „Mit Migrationshinter- und -vordergrund“, frozzelt er mangels deutschem Pass. Und er ist den Spagat gewohnt. Als städtischer Angestellter managt er die integrative Arbeit im Problemviertel MaJo und hält sich mit offiziellen Stellungnahmen zurück. Als Bunter Tisch sieht er sich absolut in der Pflicht. Auch auf die Gefahr hin, dem Stammtisch den Ball wieder auf den Elfmeterpunkt zu legen. Was ihm an Kölscheids Äußerung besonders gegen den Strich geht, ist die Unterschwelligkeit. „Wissen Sie, gerade bei uns im Verein wird deutlich, wo Probleme zwischen Kulturen liegen. Aber das wird offen diskutiert, weil man das lösen will.“
Im Integrationsstreit sieht Azzoug wenig Grau, dafür viel Schwarz und Weiß. „Nichts gegen Polarisierung, wenn man konstruktiv drauf bauen kann. Aber es sind meist die einen, die sich als Beschützer der Migranten sehen und auf beiden Augen blind sind, und die anderen, die alles niedermachen und vom Multi-Kulti-Schwachsinn schwadronieren.“
Der Bunte Tisch will bald in der Mattheck die verschiedenen Nationalitäten durch Aktionen aktiv in den Dialog bringen. „Das ist das optimale Umfeld, um herauszufinden, was wir wirklich übereinander denken. Wer den anderen versteht, braucht keine Angst vor ihm zu haben.“
Das Moerser Ratsmitglied Ahmet Temel berichtet von „vielen Menschen, die uns ansprechen und ihr Befremden über die Einstellung beziehungsweise Entgleisung zum Ausdruck bringen“. Der Sozialdemokrat verweist darauf, dass Yetim demokratisch gewählt wurde und mit einem guten Ergebnis in den Landtag gezogen ist. Er bedauert daher, „dass Kölscheid seine Aussage wissentlich diskriminierend getätigt haben muss“. Besorgniserregend sei die Wirkung für die Außendarstellung des DRK. „Menschen mit Migrationshintergrund fragen uns, ob es für das DRK einen Unterschied macht, welcher Herkunft das Blut ist.“
Johann Kölscheid selbst sagt derzeit nichts. „Ich möchte erstmal abwarten, was das Gespräch meines Kreisverbandes mit der SPD ergibt.“
19:31
Erinnert mich an einen Sketch aus den Siebzigern,
von dem Herrn mit den langen blonden Haaren, vom Pilsumer Leuchtturm.
I am the Wiper, I meet you in seven seconds.
I am the Wiper - I com to wipe your Windows :-)
Wie lautet eigentlich die politisch korrekte Formulierung der Moderation für Ostfriesenwitze?
14:47
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14:47
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13:32
Herr Mexi
Herr Yeti ,ist kein Tuerke,
Er wurde in Dinslaken als Deutscher geboren.
Fazit ; Wir werden von obengenanntem Deutschem Staatsbuerger Herrn Yeti im Landtag vertreten.
Aber,wie der Koloniejunge im EDITIERTEN Beitrag anfuehrte
Fahren Sie mit dem Zug oder der S Bahn
Was sie sich da anhoeren muessen
Erster Satz der Imigranten ;Hast Du Probleme ??
Das Wort NAZI folgt uweigerlich in irgendeinem anderen Satz
Ja Herr Passon und Ihr Politiker
Fahrt mal Zug SBahn , am besten Freitags Abends so um 22-23 oo h
10:51
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09:21
Noch eine Zwischenlösung:
Gast-Arbeiter-Samariter-Bund :-)
09:20
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07:34
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00:58
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16:53
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