Wenn Jugendsprache auf die Erwachsenenwelt trifft

Moers..  Geht nicht? Gibt’s nicht. Zumindest nicht beim 7. SpontanfilmFestival, das vom 5. bis 6. Juni in Moers über die Bühne gehen wird. „Der Name ist wirklich Programm“, sagt Hans Lietz – und der ehemalige Spontanfilmer muss es wissen: Er war bislang jedes Mal dabei. Einen kompletten Film in 24 Stunden fertig machen – von der Story, über Dreh und Schnitt bis hin zur Vertonung mit Musik – das ist tatsächlich eine Herausforderung, an der man wachsen kann.

Offenes Thema

„Raus mit der Sprache“ lautet dieses Mal das Thema, angesprochen sind wie immer Jugendliche ab 16 Jahren. „Es geht darum, wie Jugendliche heute kommunizieren, auch darum, was sich für eine Sprache entwickelt hat. Und was passiert, wenn Jugendsprache auf die Erwachsenenwelt trifft. Wir wählen immer ein offenes, flexibles Motto, damit den Jugendlichen genügend Interpretationsspielraum bleibt“, erläutert Marc Bochnig vom Kinder- und Jugendbüro das Motto.

Um die Musik – wegen sonst möglicherweise fälliger Gema-Gebühren darf nur Selbstgemachtes verwendet werden – kümmert sich in diesem Jahr der Moerser Andreas Pasieka, der als Freiberufler in verschiedenen Bereichen der Medienbranche tätig ist.

Kino hinter dem Rathaus

Vorgeführt werden die fertigen Filme wieder am Samstag, 6. Juni, in dem eigens eingerichteten Open-Air-Kino hinter dem Rathaus. Los geht es hier bereits ab 20.15 Uhr mit Livemusik der Singer/Songwriterin Hannah Stienen, bei Einbruch der Dunkelheit flimmern dann die Spontanfilme über die Leinwand.

Wer Lust hat, sollte sich möglichst schnell anmelden – mehr als die Hälfte der etwa 25 Teilnehmerplätze ist bereits belegt. Das Anmelden geht über die Homepage des Festivals: www.spontanfilmfestival.de