Vluyner Platz soll schön werden

Neukirchen-Vluyn..  Die Mitglieder des Ausschusses für Bauen, Grünflächen und Umwelt müssen sich am 27. April auf einen langen Montagabend einstellen. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Sanierung des Julius-Stursberg-Gymnasiums. Zur Diskussion stehen dabei auf Antrag der Fraktion NV Auf geht’s auch die alternativen Ausführungen der Fachlehrer zu den Planungen der naturwissenschaftlichen Räume.

Auf der Tagesordnung der Politik steht aber auch der Vluyner Platz. Hier geht es um die Anregung nach §24 GO NRW, die von Winfried Exner, Norbert Wehren und Helmut von Hagen eingebracht worden ist.

Die Herren Wehren und Exner haben gestern noch einmal ausführlich dargelegt, dass sie nicht die grundsätzlichen Planungen torpedieren möchten. Die Bürgerbeteiligung sei bis zu einem bestimmten Punkt sehr gut gewesen, sagen sie. Immerhin hatte sich in der Abstimmung ihr Vorschlag durchgesetzt, der in der Mitte des Platzes eine Orientierungsfläche vorsieht, die von Spalierbäumen gesäumt wird. „Man hat uns aber nicht in die Ausführungsplanungen einbezogen“, kritisiert Exner und weist auf ein paar „eklatante Fehler“ hin.

Die in den Plänen eingezeichnete Leitlinie für Sehbehinderte in der Mitte der Orientierungsfläche, auf der sich Radfahrer und Menschen mit Elektrorollstühlen bewegen sollen, hält er für unglücklich. Zudem weisen Wehren und Exner darauf hin, dass in der derzeitigen Planung der Eingang des Platzes zum Flaschenhals wird. Die Fahrradständerparade vor der Rotbuche „geht gar nicht“, sagt Exner.

Die Ansammlung von Park&Ride-Radständern hält er für einen Eingangsbereich wenig repräsentabel und sähe sie lieber an der Seite hinter dem Bushäuschen. Dafür schlagen die Herren vor, den Brunnen an eben die Stelle zu verlegen.

Und auch das Denkmal, das eingangs des Platzes platziert werden soll, hätten sie lieber woanders stehen, um ein breiteres Entrée zu bewirken. Nun hoffen Wehren und Exner, dass der Ausschuss am Montag sachlich und zielführend über ihre diversen Ideen diskutiert.