„Unser Pfarrer ist cool“
06.06.2011 | 18:46 Uhr 2011-06-06T18:46:00+0200
Dresden/Rheurdt.Der „Markt der Möglichkeiten“: Das war ein riesiger Teil des Kirchentages mit etwa 1000 großen und kleinen Messestände zu allem, was Initiativen in der Kirche bewegt. Mit dabei waren auch die Kirchengemeinde Hoerstgen und Pfarrer Stefan Maser.
Sie stellten ihre Projekte vor. Bei Kaffee und selbst gebackenen Plätzchenherzen trafen sich im „Generationen-Café“ Jung und Alt, um zu reden und Erfahrungen aus den persönlichen Lebensbereichen auszutauschen. Dieses Projekt wurde von Jugendleiterin Christel Bosch entwickelt.
Einnahmen
helfen in Lima
Der Ertrag des Cafés fließt in ein Projekt in Lima (Peru) zum christlichen Sozialzentrum „Dios es Amor“ (Gott ist Liebe). Katja Maser hat hier zwei Jahre gearbeitet und diesen Kontakt mit an den Niederrhein gebracht. Damit die Besucher am Stand stehen blieben, gab es außer den Herzen, die von den Jugendlichen gebacken wurden, geknüpfte Bänder, die man an das Handy binden kann. „So erreichen wir andere Jugendliche“, war die Überlegung der jungen Standmitarbeiter. Viele der Jugendlichen waren zum ersten Mal beim Kirchentag und begeistert. Katrin findet die Stadt Dresden schön. „Alle haben mitgemacht am Abend der Begegnung – das ist nicht immer so. Und so viele Jugendliche, die sich als Christen outen, findet man in der eigenen Gemeinde nicht!“
Julian hatte sein Herz für den Kirchentag entdeckt und ein neues Ziel gefunden: Hamburg, der nächste Kirchentag. Bis dahin könne man alle Jugendlichen im Generationencafé treffen.
„Das Schöne ist“, so Pfarrer Maser, „schon unsere 14-jährigen Standmitarbeiter können jedem Kirchentagsbesucher erzählen, was in unserer Gemeinde läuft und was uns mit Lima verbindet. Das ist auch nicht so schwer, denn öfter kommen Besucher aus Lima nach Rheurdt. Und diese persönliche Begegnung prägt die Arbeit der Generationen – und ist ökumenisch im Sinne von weltweit.“ Und die jungen Helfer sagten – und das kam von Herzen -- über ihren Pfarrer: „Der ist schon cool!“
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