Kommentar
Unerträglich
03.09.2010 | 18:57 Uhr 2010-09-03T18:57:00+0200
Johann Kölscheid muss als DRK-Chef in Moers seinen Hut nehmen. Darüber kann es keine zwei Meinungen geben.
Die Entgleisung in Richtung Ibrahim Yetim darf weder als bedauerlicher Ausrutscher eines bierseeligen Festbesuchers bagatellisiert noch als freie Meinungsäußerung eines gestandenen Mannes verklärt werden. Als Vorsitzender einer angesehenen überparteilichen Organisation repräsentiert Kölscheid gesellschaftliche Werte, in der alle Menschen gleich sind. Kaum vorstellbar, dass sich die vielen Moerser DRKler durch Kölscheid noch angemessen vertreten fühlen. Im Gegenteil: Sein nachträglicher Umgang mit dem Vorfall ist eine Ohrfeige für alle.
Wie absurd und albern das Schwadronieren von einem Ausrutscher ist, zeigt sein plumper Versuch, die Sache in die Ablage P zu bugsieren. Er entschuldige sich, Herrn Yetim als Türken angesprochen zu haben. Das ist unerträglich. Kölscheid hat entweder nichts begriffen oder weiß es nicht besser.
Natürlich leben wir – auch ohne einen Sarrazin -- in einer extrem sensiblen Zeit. Gern werden aus Mücken Elefanten gemacht. Aber hier geht es nicht um eine Äußerung, sondern eine Einstellung. Dies hier ist keine Mücke, sondern ein fieser Bazillus, der immer noch in Teilen unserer Gesellschaft schlummert und sie krank macht.
Kölscheid ist ja nur ein trauriges Beispiel. Selbst innerhalb der SPD gab es Bedenkenträger gegen Yetims Kandidatur. Hierbei ging es weniger um eine Verurteilung seiner türkischen Herkunft, sondern mehr um die Sorge, ob man mit diesem Namen eine Wahl gewinnen könne. Man konnte. Doch das Grundproblem schwelt an der Basis.
Deshalb ist es gut, dass der DRK-Kreisverband es besser macht als sein Moerser Ortsvereinsvorsitzender. Man sucht das Gespräch mit der SPD. Es ist wichtig, das richtige Zeichen zu setzen.
22:38
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18:07
Koloniejunge ,die Kuendigung war kein falscher Fehler
Sondern ein echter oder was?
Kein Wunder das Faschos dumm wie Hundescheisse sind.
14:34
Herr Passon, dank Ihnen habe ich die Hoffnung in die Redakteure des WAZ-Konzerns noch nicht gänzlich verloren.
Ein beinahe durchweg gelungener Kommentar.
Wenngleich einige Leser offensichtlich durch die Komplexität der neuen Welt trotz 40 Jahren NRZ überfordert sind: machen Sie weiter so!
14:32
Natürlich darf man alles sagen in Deutschland. DAS ist Meinungsfreiheit.
Allerdings gibt es natürlich je nach Beruf und Amt, das man ausführt, auch Grenzen. Würde man alles durchgehen lassen, hätte man nicht Meinungs- sondern Narrenfreiheit.
14:50
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14:50
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20:23
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19:49
Moersliebhaber
In 40 Jahren hat sich der Journalismus geaendert ,
Das reichte mir ,um die NRZ abzubestellen .
Welche Partei ich bevorzuge ist und bleibt mein Geheimnis .
Bei uns inne Kolonie ist Demokratie angesagt ,
Und Fairness auch gegenueber andersdenkenden
Koloniejunge braucht nicht die Zeitung abbestellen,um eine Neue Kaffeemaschine zu kaufen .
Im uebrigen ist Johann Koelscheid kein SAUFKUMPEL,sondern ein mir in meinem Leben liebgewonnener Mensch,
Vielleicht kennen Sie ja keine Kollegialitaet .
Aber ,und im uebrigen Herr !!!!!!!! Moersliebhaber
Ob Sie mir was schreiben ,
Oder ein Blindes Grubenpferd gewinnt die Tour de France
Hat fuer den Koloniejungen den gleichen Stellenwert
Im uebrigen
Scho ma watt vonne Blog Kontenanze gehoert ??
Und Tschuess
18:32
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13:45
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