Tiere sterben in brennender Hütte

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Foto: NRZ
Was wir bereits wissen
Erneut brannte in Meerbeck eine Hütte mit Propangasflaschen. Arbeitsreiche Silvesternacht für Polizei und Feuerwehr

Am Niederrhein..  Erneut hat in Meerbeck eine Gartenlaube gebrannt. Mehrere Tiere verendeten in den Flammen.

Die Feuerwehr wurde am Silvestermorgen zu dem brennenden Schuppen auf einem Freigelände an der Bismarckstraße gerufen. Besonders gefährlich für die Einsatzkräfte waren mehrere Gasflaschen, die aufgrund des Vollbrandes unkontrolliert große Mengen brennbares Gas freisetzten. Umgehend wurden die Flaschen durch mehrere Trupps unter Atemschutz gekühlt, so dass dann auch der Brand bekämpft werden konnte. Direkt an der Holzhütte befanden sich mehrere Käfige mit Kleintieren. Die Feuerwehrleute konnten zwar zahlreiche Tiere aus den Käfigen retten. Leider kam die Hilfe für einige Tiere im Schuppen selbst zu spät, da er aufgrund der massiven Brandeinwirkung einstürzte. Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Vorsorglich wurden Anwohner der unmittelbar angrenzenden Häuser in Sicherheit gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf 10 000 Euro.

Die Silvesternacht ist für Polizei und Feuerwehr erneut sehr arbeitsreich verlaufen. Bis zum Neujahrsmorgen hatte die Polizei im Kreis Wesel 230 (200 im Vorjahr) Einsätze zu bearbeiten. In zwölf Fällen mussten sich die Beamten um Körperverletzungen kümmern, in 18 Fällen fühlten sich Nachbarn in ihrer Ruhe gestört. Zudem kam es zu zwölf Sachbeschädigungen und sechs Bränden – allerdings „ohne nennenswerte Folgen“, heißt es im Polizeibericht. Im Übrigen kümmerten sich die Polizisten um vier hilflose Personen und gingen 24 Hilfeersuchen nach.

Die Moerser Feuerwehr fuhr 65 „silvestertypische Einsätze“. Der Rettungsdienst rückte 57 Mal aus, die Feuerwehr wurde zu fünf Brandgerufen. Zweimal mussten Wohnungen geöffnet werden, um Personen aus der Notlage zu befreien. Sie wurden versorgt und ins Krankenhaus transportiert. Die Hauptwache und der Löschzug Scherpenberg bekämpften einen Kellerbrand an der Görlitzer Straße, wo sich Frittierfett in einem Topf entzündet hatte. Nach der Belüftung des Hauses konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen.