Stars in der Stadthalle Kamp-Lintfort

Fällt für Suzanne von Borsody (Lies) und Guntbert Warns (Richard) tatsächlich der letzte Vorhang?
Fällt für Suzanne von Borsody (Lies) und Guntbert Warns (Richard) tatsächlich der letzte Vorhang?
Foto: Barbara Braun/drama-berlin.de
  • Das Theaterstück „Der letzte Vorhang“ wird am 3. November aufgeführt
  • Lies (Suzanne von Borsody) und Richard (Guntbert Warns) waren ‘mal ein Traumpaar
  • Kein Theater-Abonnement? Hier erfahren Sie, wo es noch Karten gibt

Kamp-Lintfort..  Maria Goos’ Stück „Der letzte Vorhang“ ist ein Geschenk für zwei Vollblutschauspieler – in diesem Fall Suzanne von Borsody und Guntbert Warns – die übergangslos in die unterschiedlichsten Rollen schlüpfen. Aufgeführt wird das Stück am Donnerstag, 3. November, 20 Uhr in der Stadthalle.

Urkomische Wortgefechte und anrührende Momente

Raffiniert springt die niederländische Autorin in verschiedene Lebensalter ihrer Figuren und kombiniert diese amüsant mit Szenen aus dem an Albees „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“ erinnernden Stück im Stück. Urkomische Wortgefechte werden von anrührenden Momenten abgelöst, kündigen die Veranstalter an. Goos’ Schauspiel gleicht einer Achterbahnfahrt der Gefühle, und oft ist nicht mehr ganz klar: Was ist Fiktion, was ist Realität? Was war gestern, was ist heute und was passiert als nächstes?

Zum Inhalt: Die ganze Welt eine Bühne: Wie einst Liz Taylor und Richard Burton waren die Schauspieler Lies und Richard ein Traumpaar auf der Bühne. Im Privatleben hatten sie eine kleine Liebschaft, bis Lies heiratete. Sie gab die Schauspielerei auf und zog mit ihrem gut situierten Mann nach Südfrankreich.

Alkohol und Allüren: Richard entwickelt sich zum Kollegenschreck

Richard blieb dem Theater treu, hat sich aber durch seinen immensen Alkoholkonsum und seine Allüren zum Kollegenschreck entwickelt: Gerade hat er wieder zwei Bühnenpartnerinnen vergrault – dabei steht die Premiere an. Die kann jetzt nur noch eine retten: Lies. Handelt es sich doch um genau das Stück, das für beide zum fulminanten Karrierestart wurde. Nach über zehn Jahren treffen sie erstmals wieder aufeinander und was dann zwischen ihnen entsteht, ist hochexplosiv.... Alte Gefühle erwachen und alte Wunden reißen wieder auf.

Die Aufführung ist eine Produktion des Renaissance Theaters Berlin, Übersetzung ins Deutsche: Rainer Kersten, Regie: Antoine Uitdehaag. Die Veranstaltung wird im Rahmen des städtischen Abonnements angeboten.

Restkarten außerhalb des Abonnements sind erhältlich in der Buchhandlung Am Rathaus, Moerser Str. 239, Telefon 0 28 42 / 92 17 79. (Eintritt in drei Rängen: 17 €/15 €/13 € inklusive Vorverkaufsgebühr); Abendkasse (sofern noch verfügbar)/ Einlass: 19 Uhr.