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Stadt und Kö-Investor einig

26.08.2010 | 18:03 Uhr
Stadt und Kö-Investor einig
Der Investor MAB will den „Königlichen Hof“ voranbringen.

Moers.Das Einkaufszentrum am Königlichen Hof rückt ein Stückchen näher. Bürgermeister Norbert Ballhaus bestätigte am Donnerstag NRZ-Informationen, wonach sich die Stadt mit dem Investor MAB auf einen Vertrag geeinigt hat, der die Geschäftsgrundlage zwischen beiden Seiten regelt. MAB seinerseits erklärte auf Anfrage, dass mittlerweile alle anderen Grundstückseigentümer gesprächsbereit seien.

Stimmt der Rat der Stadt dem Vertrag am 6. Oktober zu, kann MAB mit den konkreten Kaufverhandlungen über die Grundstücke beginnen. Für das Einkaufszentrum, das mit 15 000 Quadratmetern Verkaufsfläche in Form eines neuen Stadtviertels errichtet werden soll, werden Immobilien von der alten Post bis zur Grafschafter Passage benötigt. Der Investor hat es hier – abgesehen von der Stadt – mit sieben Eigentümern zu tun. „Entgegen früheren Ankündigungen haben sie ihre Blockadehaltungen aufgegeben und uns Verhandlungsbereitschaft signalisiert“, so MAB-Geschäftsführer Michael Flesch. „Am Ende geht es ums Geld.“

Die Stadt verpflichtet sich, das ihr zu 80 Prozent gehörende Eckgebäude am Kö mit dem Kios-West-Turm zu entmieten und für Baulasten aufzukommen. „Allerdings dürfen die Kosten rund 1,5 Millionen Euro nicht übersteigen“, betont Bürgermeister Ballhaus. „Falls es teurer wird, kann die Stadt aus dem Projekt aussteigen.“ MAB hat dasselbe Recht. „Wenn die Hauseigentümer Preise fordern, die das Einkaufszentrum unwirtschaftlich machen, müssen wir’s lassen“, so Flesch.

Vereinbarungen mit
sechs Mietern

Beide Parteien bekommen 18 Monate Zeit, ihre Aufgaben zu erfüllen. Bei einem vorzeitigen Aus muss die Stadt MAB für die Arbeit 20 000 Euro pro Monat überweisen, hinzu kommen bis zu 320 000 Euro für externe Gutachten. Die Gesamtsumme ist freilich auf eine halbe Million Euro begrenzt. MAB geht davon aus, 100 Millionen Euro im Moers zu investieren.

Unterdessen spricht MAB bereits mit Mietinteressenten. Sechs so genannte „Letters of Intent“ seien unterschrieben, berichtet Michael Flesch, „und zwar von Firmen, die uns angesprochen haben, nicht umgekehrt.“ Unterzeichnet haben diese – rechtlich nicht verbindlichen – Absichtserklärungen ein Lebensmittelmarkt, ein Geschenkartikel- und vier Bekleidungshändler.

Thomas Wittenschläger

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Kommentare
29.08.2010
12:04
Stadt und Kö-Investor einig
von cpk | #5

Endlich geht es weiter und die ersten wichtigen und schweren Hürden sind genommen worden. Klasse!

27.08.2010
12:09
Stadt und Kö-Investor einig
von did | #4

man, das ist ja mal was völlig neues. Und ewig grüßt das Murmeltier..............
Diese Meldung habe ich schon gefühlte 123 mal gelesen.
Wer soll das noch ernst nehmen, bevor nicht der erste Bagger anrollt?!?!

27.08.2010
12:03
Stadt und Kö-Investor einig
von Ein Leser | #3

Dann drücke ich dem Investor mal die Daumen, dass die Gründstücksfragen schnell geklärt werden und die Baumaßnahmen schnell umgesetzt werden können!!!!!

27.08.2010
10:09
Stadt und Kö-Investor einig
von svenP | #2

Der Bürger wird wohl nie erfahren dürfen, was die Verantwortlichen da wieder verhackstückelt haben.


Käme es raus, würden die Leute von den Steuerzahlern geteert und gefedert.

27.08.2010
09:52
Stadt und Kö-Investor einig
von Kritiker | #1

Um Himmels Willen!

Doch nicht noch so ein Schandfleck wie das Kauftreff, das Neumarkt-Eck oder die Passage!!!

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