Spaß beim Spiel ohne Grenzen in Kamp-Lintfort

Eine neue spielform Regenschirm gegen Wasserpistole.
Eine neue spielform Regenschirm gegen Wasserpistole.
Foto: Funke Foto-Services
Was wir bereits wissen
Grundschüler hatten eine Menge an den verschiedenen Stationen. Sie durften am Samstag nach Lust und Laune herumtollen.

Kamp-Lintfort..  Mal nach Lust und Laune toben durften am Samstag die Schüler der vier Kamp-Lintforter Grundschulen: Zum dritten Mal luden die Stadtwerke und der TuS Lintfort die Grundschüler zu einem Tag voller Spielspaß ein.

Dabei war der Name Programm, denn auf der Rasenfläche vor der Glückauf-Sporthalle ging es hoch hinaus und rasant über Rutschbahnen und Kletterstationen: Drei große Luftburgen, zwei Wippen und die Wasserrutschen boten den Kindern Gelegenheit, sich einen ganzen Tag lang nach Belieben zu bewegen. Sichtlich kalt war es für Stadtwerke-Geschäftsführer Andreas Kaudelka, als er gemeinsam mit Bürgermeister Christoph Landscheidt nach der Eröffnungsrede ins Becken stieg und die Wassertemperatur an der Rutsche testete. „Mutig, hier hineinzuspringen“, befand Kaudelka.

Temperaturen und Mut waren für die Teilnehmer kein Problem. An den zehn Stationen wurde kräftig angefeuert und alles gegeben: In Zweierteams bestehend aus 8 bis 10 Spielern traten die Kinder aus den Klassen 1 bis 4 an. Im ersten Durchgang starteten zunächst die Erst- und Zweitklässler, im zweiten Durchgang folgten die Dritt- und Viertklässler. Besonders beliebt waren die Spiele, bei denen Rutschen, Klettern und Springen Geschick und Energie erforderte.

Urkunde für jedes Team

Die siebenjährige Mia Isailovic, und ihre Freundin Leijla Smajlovic die beide die erste Klasse der Ebertschule besuchen, stürmten voller Elan von einer Station zur nächsten: „Die Abenteuerbahn hat mir gut gefallen“, befand Mia. Leijla übte sich an den Tretfahrzeugen, auf denen es im Rennen zu beweisen galt, wer am schnellsten im Ziel ist.

Der achtjährige Luca Nass aus der zweiten Klasse der Grundschule am Niersenberg fand die meterhohe luftgefüllte Wippe, welche die Kinder durch Hochlaufen zum Kippen bringen mussten, noch besser. Sein Favorit war die 30 Meter lange Rennwasserbahn, nicht zuletzt wegen der willkommenen Abkühlung. Die gab es auch bei der diesjährigen Neuheit, der Station der „Wasserhosen“, bei der die Schüler das Wasser in einer Hose bis zu einem Eimer transportieren mussten. Auch die Eltern fanden den Tag sehr gelungen: „Wir waren zum zweiten Mal dabei. Es ist wie ein großer Spielplatz für die Kinder“, sagte Kerstin Nass, die Mutter von Luca. Insgesamt waren vier Grundschulen mit rund 500 Kindern aus allen Klassen vertreten. Darüber freuten sich die Organisatoren. Dass der Tag ein Erfolg war, zeigte sich in den strahlenden Gesichtern der Teilnehmer und der Eltern. Alle Teams erhielten eine Urkunde mit Gruppenfoto.