Sogar Stammgäste aus Holland
29.05.2009 | 18:40 Uhr 2009-05-29T18:40:00+0200
Am 3. Juni gibt es wieder den Comedy Salon im Eurotec-Center. Ole Lehmann begrüßt diesmal drei witzige Gäste
Moers. „Herzlich willkommen im Comedy Salon!” heißt es wieder am 3. Juni im Eurotec-Center. Moderator Ole Lehmann, der in der April-Ausgabe kurzfristig erkrankt war, ist wieder fit! Aber auch Gastmoderator Horst Fyrguth machte seine Sache blendend. So eröffnete er den Abend mit den passenden Worten: „Danke für die Kohle, Ole!” Und wieder einmal war das restlos ausverkaufte Eurotec-Center für einen Abend ein brodelnder Comedy-Pool!
Die nächste Show am 3. Juni ist sogar eine kleine Jubiläumsveranstaltung: Zum 40. Mal gastiert der Comedy Salon in Moers. Über eines freut sich Veranstalter Volker von Liliencron besonders: „Wir haben mittlerweile sogar Stammgäste aus Holland! Und: nicht nur der Comedy Salon ist Kult, auch Moers ist Kult!”
Weihnachtsbasteln...
Zusammen mit den Sponsoren Enni und Minrath wird mittlerweile schon kräftig an der legendären Weihnachtsgala im Autohaus Minrath am 5. Dezember gebastelt. Bis dahin geht es aber erst einmal mit Deutschlands Comedy-Elite im Eurotec-Center rund. Diese Gäste empfängt Ole Lehman am 3. Juni:
Johannes Flöck (Koblenz), der Mann mit dem sympathischen Sprachfehler, entdeckt in seinem neuen Programm „Früher war ich jünger” das Besondere im Alltäglichen, das Große im Kleinen und das Altern im Jugendwahn: „Mitte Dreißig ist das Alter, wo Happy und Birthday getrennte Wege gehen…”
Marco Tschirpke (Berlin) zielt rückwärts durch die Brust in den Kopf, geht die Kehrtwende hoch und hüpft lässig durch seine lyrischen Tretminen. Wo so viele Gedankenblitze leuchten, muss man von einer Naturerscheinung sprechen. Der Prince Charming knickt mit seinen „Lapsusliedern” reihenweise Einfälle und Frauenherzen. Es fällt ebenso schwer, Tschirpkes musikalische Darbietung in Worte zu fassen – geschweige denn in eine Schublade bugsieren zu wollen. Dafür marodiert er durch zu viele Stile, die er zu einem ganz eigenen vereint.
Matthias Seling (Köln) hat als Komiker österreichischer Abstammung das Morbide mit der Muttermilch aufgesogen. Dennoch ist er keineswegs schwarzseherisch. Mit landestypischem, bubenhaften Charme kommentiert er die Selbstmordkultur in Österreich, wo im Sommer in Wien der Himmel schwarz vor lauter Selbstmördern ist und Touristen aufpassen müssen, wo sie hintreten...
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