So kann es losgehen mit dem Ernst des Lebens

Foto: Christoph Karl Banski

Moers..  Egal ob Rucksack oder traditioneller Ranzen, rosa oder blau – bei der Schulranzenmesse der Volksbank Niederrhein, hat wohl jedes zukünftige Schulkind große, strahlende Augen bekommen. Bereits zum zweiten Mal organisierte die Geschäftsstelle die Börse, bei der sich Eltern nicht nur in Sachen Schultasche informieren konnten. „Wir wollten mal etwas Untypisches für eine Bank machen. Durch die positiven Resonanzen des vergangenen Jahres stand fest, dass wir die Börse dieses Jahr wiederholen“, erklärt Jugendkoordinatorin Simone Lomme.

Doch es ging nicht einfach darum, sich einen Rucksack auszusuchen. Vor Ort wurde von Physiotherapeuten überprüft, ob der gewählte Rucksack gut sitzt. Denn das spielt eine entscheidende Rolle, damit sich das Kind auch wohl fühlt.

Daneben gab es auch Stände, an denen sich die Eltern über eine gesunde Ernährung informieren konnten oder einen kostenlosen Sehtest mit ihrem Kind machen konnten.

Mit dem Stand der Verkehrswacht des Kreises Wesels wurde auch über die notwendige Sicherheit der zukünftigen Schulkinder informiert. Der stellvertretende Geschäftsführer Holger Schulz unterstützt die Aktion gerne. Er verteilte kostenlose Infobroschüren und Warnwesten, die die Kinder im Straßenverkehr besser sichtbar machen sollen.

Auch Horst Dudella findet die Idee der Ranzenbörse gelungen. „Meine Frau und ich haben einen Schulranzen für unsere Enkelin gekauft, der ihr hoffentlich gefallen wird“, sagte Dudella.

Die Mitarbeiter der Firma Giesen-Handick hatten ebenfalls alle Hände voll zu tun. Mit 160 Ranzen im Gepäck ließen sie viele kleine Kinderherzen höher schlagen. Bepackt mit zwei großen Schulranzen waren auch Simone Müller und Corinna Pajonk mit ihren Kindern unterwegs. Sie wollten die Ranzenbörse eigentlich nur zum Informieren nutzen. Doch auch sie gingen am Ende erfolgreich nach Hause. „Geplant war, dass wir die Rucksäcke anschließend im Internet kaufen. Aber die Beratung war super und wir können nun jederzeit ins Fachgeschäft gehen, falls wir etwas benötigen“, erklärt Corinna Pajonk zufrieden.

Die Jugendkoordinatorin Simone Lomme War mit dem Zulauf zufrieden. „Es ist eine deutliche Steigerung zum letzten Jahr und wirklich überwältigend, wie viele Menschen zu uns kommen. Hier standen heute ganz allein die Kinder mit ihren Eltern im Vordergrund. Einen vertrieblichen Aspekt gab es nicht“, betont sie.