„Sepultura“ auf der Halde
22.02.2012 | 17:26 Uhr 2012-02-22T17:26:00+0100
Neukirchen-Vluyn. Vormerken: Kartenvorverkauf für das 12. Dong Open Air startet am Sonntagmittag, 26. Februar, im Internet.
Im letzten Jahr dauerte es genau sechzehneinhalb Minuten, bis alle Tickets für das Dong Open Air via Internet ausverkauft waren. Wer also vom 12. bis zum 14. Juli mit dabei sein will, wenn auf der Halde Norddeutschland mit den brasilianischen Chartstürmern von „Sepultura“ ein absoluter Leckerbissen für Metal-Fans den niederrheinischen Himmel rockt, sollte sich Sonntag, den 26. Februar, im Kalender rot anstreichen: Um punkt 12 Uhr startet der Kartenvorverkauf (39,90 Euro) exklusiv auf www.dongopenair.de.
Es sei das „vielleicht beste Programm“ in der zwölfjährigen Geschichte des Festivals, so Mitorganisator Stephan Liehr. Denn nicht nur die Schwermetaller von „Sepultura“ sind einen Aufstieg auf die Halde wert - auch der Rest des Programms glänzt mit Rang und Namen in der Szene. Mit dabei sind auch wieder „Rage“ aus Westfalen, deren Songs nicht nur in der Metalwelt großen Erfolg haben, sondern auch in deutschen Kinoerfolgen und Stefan Raabs Bundesvision Songcontest punkten konnten.
Erstmals auf der Dongbühne werden „Knorkator“ stehen. Mitte der 90er waren sie erst Vorband auf der letzten Rio Reiser Tour, wurden dann von den Ärzten entdeckt und sind heute als „Deutschlands meiste Band der Welt“ quasi das metallisch-absurde Äquivalent zu Helge Schneider. Wirklich extreme Musik bringen die britischen „Napalm Death“ mit. Ihre Nummer „You Suffer“ belegt mit einer Sekunde Länge den Platz des kürzesten Musikstücks im Guinnessbuch der Rekorde.
Fast schon Stadionrock ist indessen, was die kalifornischen „Armored Saint“ in die beschauliche Dong liefern werden. Die vielfach gelobte Stimme von Sänger John Bush war über zwölf Jahre lang das Markenzeichen der Erfolgsband „Anthrax“. Überdies versuchten keine Geringeren als „Metallica“ vergeblich, ihn abzuwerben...
Aber auch vor der Haustür wird gute Musik gemacht und so befindet sich auch die Rheinberger Band „Betontod“ unter den Headlinern. Auf der Schwelle zwischen Punk und Deutschrock spielen sie die größten deutschen Heavy-Festivals. Und auch der Nachwuchs rockt die Halde - unter anderem „Aardvarks“ aus Bonn, die ganz untypisch einen Song auch „op Kölsch“ singen.
Die Wetterfrage hat sich echten Festival-Fans übrigens über all die Jahre nicht gestellt. Wer sich dem Motto „Gnodzilla - King of the monsters“ verschreibt, für den sind solche Extreme keine Herausforderung mehr ...
0mitdiskutieren