Schulleiterin: Die Stadt hat nicht gehandelt

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Tania Große-Pustar, Leiterin der Friedensreich-Hundertwasser-Schule, weist die Aussagen des Beigeordneten Jörg Geulmann zurück

Neukirchen-Vluyn..  Mit Empörung reagiert die Schulleiterin der Friedensreich-Hundertwasser-Schule, Tania Große-Pustar, auf die Aussagen des Beigeordneten Jörg Geulmann, zur Lösung des Schallproblems seien auch pädagogische Ansätze notwendig. Die Problematik sei nach der Sanierung der Räume aufgetaucht, sagt die Leiterin. Man habe, „trotz mehrfacher Hinweise“ ihrerseits „schlicht vergessen, irgendwelche Schallschutzmaßnahmen durchzuführen“. Deutliche Worte, die anknüpfen an eine Kette von Ereignissen, die von der Stadt früher als „Kommunikationsproblem“ abgetan wurden. Seit Jahren habe sie die Stadt darauf aufmerksam gemacht, und wie Große-Pustar betont, haben die Nachhallmessungen in leeren Räumen stattgefunden. Beauftragt worden sei das Gutachten erst, nachdem die Schule in Erwägung gezogen habe, die Unfallkasse einzuschalten. Große-Pustar: „In dem mit Teilabsorbern ausgestatteten Raum können wir hervorragend arbeiten und es ist mucksmäuschenstill.“ Die Schulpflegschaft hatte ebenso ihre Sorge gegenüber der Stadt geäußert, mit Verweis auf den Berufsgenossenschaftlichen Arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Dienst, der Maßnahmen angemahnt habe, da keine „geräuschdämmenden Vorkehrungen“ getroffen wurden.