Schüsse gegen eigene Parteispitze
02.01.2009 | 20:44 Uhr 2009-01-02T20:44:00+0100Lutz Malonek aus Kamp-Lintfort reagiert mit Ausschlussanträgen und einstweiliger Verfügung auf Saalverweis in Mönchengladbach.
Nicht sang- und klanglos hinnehmen will Lutz Malonek, Kreisvorsitzender der jungen Partei „Wir Rentner machen mobil”, dass er bei der außerordentlichen Versammlung des Landesverbands der WRmm ausgeschlossen worden war. Daraufhin hatten auch die übrigen 14 Delegierten des Kreisverbands Wesel den Versammlungsraum in Mönchengladbach demonstrativ verlassen.
Stein des Anstoßes war ein Misstrauensantrag, den der Kreisverband gegen die stellvertretende Landesvorsitzende stellen wollte, der er insbesondere ausländerfeindliches Verhalten vorwarf. Diese hatte gegenüber einer Zeitung die Meinung vertreten, dass jeder Rentner das Recht auf eine Rente von etwa 1000 Euro haben sollte. Dies sollte lediglich für deutsche Pensionäre gelten.
Eine derartige Einschränkung findet Lutz Malonek völlig indiskutabel. Zugleich kritisiert er den Beschluss des Landesverbands, dass sich die WRmm bei der Kommunalwahl nicht dem Votum der Bürger stellen sollte. Ausschlussverfahren hat der Kreisverband gegen den Vorsitzenden des Landesverbands, Hans-Jürgen Hoffmann, und dessen Stellvertreterin, Ingrid Speen, beantragt.
Zugleich möchte er über eine einstweilige Verfügung verhindern, dass der Bundesvorstand am 17. Januar neu gewählt wird. Denn Lutz Malonek bezweifelt, dass die Wahl der Delegierten, die bei besagter Versammlung in Mönchengladbach stattfand, rechtmäßig war, zumal sie ohne die Vertreter aus dem Kreis Wesel über die Bühne gegangen war.
Von „Machtspielchen” spricht er in Richtung Landesverband. Dabei ist er sich wohl bewusst, dass solche Auseinandersetzungen nicht gerade eine gute Werbung für eine Partei sind, die sich erst noch etablieren will. Malonek möchte klare Verhältnisse auch in den eigenen Reihen. „Das müssen wir jetzt durchstehen.”
23:24
Der Meylahn hat das Zeug dazu uns Rentner wirklich gut zu vertreten. Wir brauchen viel mehr Leute von diesem Kaliber! Es kann nicht angehen, dass in anderen Städten Wahlbetrügereien erfolgen, nur weil man andere Köpfe an den Schaltstellen haben will.
13:31
so kann es auch gehen
13:49
Meylahn will nur nach so vielen Partei-Ein-Und-Austritten (SPD, FDP, FBG ...) endlich mal in den Rat.
17:36
Das alles steigert sicherlich das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler ins Unermessliche! Am besten, die Rentnerpartei macht gleich dicht statt weiter zu versuchen, mobil zu machen...