Rundumschlag wegen PCB

Moers..  Die Nachricht von den PCB-Funden im Gymnasium Filder Benden nutzt die CDU zu einem Rundumschlag gegen den städtischen Kämmerer Wolfgang Thoenes und die SPD. In einer Pressemitteilung sprach der Fraktionsvorsitzende Ingo Brohl am Freitag von einem „kompletten Offenbarungseid“, den die Verwaltung leisten müsse. Nach dem Haushaltsloch, den maroden Denkmälern, Straßen, Seen und Brücken fordere man nun umfassende Aufklärung zur PCB-Belastung im Gymnasium und in einem gemeinsamen Antrag mit der FDP Auskunft über Haushaltssituation und Sanierungsstau.

Auch die Fraktion Die Grafschafter hat in Zusammenhang mit dem PCB an Filder Benden die Stadtverwaltung „zum Schutz aller Beteiligten um weitestgehende öffentliche Information und Transparenz“ gebeten. Die Fraktion will wissen, wie hoch die Belastungen in welchen Räumen sind und ob noch vor Ort unterrichtet werden kann. Darüber hinaus soll die Stadt mitteilen, welche Gesundheitsgefährdungen vorliegen und ob es bekannte Erkrankungsfälle gibt. Im Übrigen will Fraktionschef Claus-Peter Küster wissen, welche Sofortmaßnahmen eingeleitet sind und welche bevorstehen, wie der Sanierungsplan aussieht und ob weitere Schulen und Einrichtungen ebenfalls betroffen sind. Schließlich soll die Verwaltung die Frage beantworten, seit wann ihr die Belastungen bekannt sind.