Rücktritt erforderlich
11.03.2010 | 18:59 Uhr 2010-03-11T18:59:01+0100
D
er Aufsichtsrat der Kultur GmbH hat eines ge-schafft: Die Stammtischdebatte, ob Moers lieber das Festival behält oder das Schlosstheater, die Musikschule oder die Eishalle, ist für den Moment verstummt. Weil Moers staunt. Über ein Gremium, dass sich selbst seziert, täglich Neues über seine Auflösungserscheinungen öffentlich macht. Das Klima ist versaut: Misstrauen regiert, Rauswürfe werden gefordert, Teile boykottieren, andere entscheiden lieber nichts. Der Aufsichtsrat sollte zurücktreten, bevor die Kultur mehr Schaden nimmt.
Der nächste Akt ist der Strafantrag. Von der CDU gefordert, vom Aufsichtsrat offenbar beschlossen. Gegen jemanden aus den eigenen Reihen, mit dem man eigentlich eine stabile Grundlage für die Kultur schaffen will, bevor Kürzungen beschlossen werden. Das ist grotesk und hilflos. Wie will dieses Gremium arbeiten, wenn sich die Mitglieder nicht in die Augen schauen können? Auch darum wäre ein Rücktritt der Akteure der ehrlichste Weg. Die Sache muss wieder in den Fokus.
Rein rechtlich müsste die Kultur GmbH keinen Aufsichtsrat haben. Prinzipiell ist es aber gut, politisch zu kontrollieren, was der Geschäftsführer mit dem Steuer-Geld macht. Der war in die Kritik seines Festivalsleiters und einiger Schausteller geraten. Der eine wirft Worgul vor, wirtschaflicheren Ideen fürs Festival im Wege zu stehen, die anderen wittern Vetternwirtschaft bei Auftagsvergaben. Darum hat die Rückendeckung durch den Aufsichtsrat zwei Dimensionen. Würde das Gremium sich von Worgul distanzieren, müsste es eigene Fehler einräumen, nämlich die Verletzung seiner Aufsichtspflicht. Jetzt übernimmt es die Verantwortung. Anderseits ist diese Positionierung ein Fingerzeig in Richtung Michalke. Worgul soll nun eigene Sparvorschläge gemacht haben. Damit müssen sich Menschen befassen, die an einem Strang ziehen. Sollte der WDR bestätigen, dass Worguls Nachlässigkeit Sendegelder gekostet hat, ist die nächste Eskalationsstufe erreicht. Falls nicht, verlagert sich das Problem zur Festivalleitung.
11:05
@5 nein, versuchen sie nicht, jeder will nur seinen Posten behalten, jeder macht nur das nötigste!
So was sollte nach leistung Bezahlt werden, dilletant kommt wohl mit der Wahrheit nicht klar
12:02
weg mit unnützen kopfschüttlern!
diese beamten versuchen ordnung in das festival Chaos zu bringen!
19:07
@3 das war nicht gegen den künstlerischen Leiter sondern gegen den Aufsichtsrat und Geschäftsführer, die wissen das jedes Jahr Jazzfestival zu Pfingsten ist und eigentlich sollten sie auch wissen, was zu tun ist oder? Diese Gelernten Beamten soolte es wissen, warum handeln sie dann nicht so? Dafür werden diese Leute ja auch gut Bezahlt, hier wurde ja augenscheinlich nicht viel getan, da wurde die Arbeitszeit für andere Dinge benötigt, ich finde, weg mit den unnützen Leuten dort!
15:08
so ein schwachsinn - natürlich haben beamte oder angestellte ihr metier gelernt, genauso wie die menschen in anderen berufen auch. und dass sie verpflichtet sind sich an regleln zu halten, die verträge oder gesetze ihnen vorgeben, ist auch klar. kopschütteln ahnt doch nur ins blaue - woher weiss er eigentlich, dass sich der künstlerische leiter an regeln gehalten oder was er gelernt hat? jazz festival macher gibts ja wohl nicht!
13:38
Der Aufsichtsrat und die Kultur GmbH soll mal dazu stehen, dass beide seiten Mist gebaut haben, da sieht man mal wieder, dass diese Beamten von sehr vielen sachen keine Ahnung haben und vor langer Zeit zu diesem Posten hingelobt wurden, es wird Zeit, dass Moers sich von solchen Leuten ganz schnell trennt und neue Wege für ein Zukunftfähiges Moers geht, die jetzigen sollen lieber weiter mit Bauklötzen spielen. Sicherlich wird es Worgul versäumt haben den vollen Umfang der Spendengelder zu nutzen, öffentlich wird es aber nie rauskommen!!!!
Die sind alle nur geil auf ihren Posten, mehr nicht!!!
Eine normale Firma wäre bei diesem vorgehen schon lange Pleite
23:20
100% Zustimmung