Rudatsch wehrt sich
04.07.2008 | 20:06 Uhr 2008-07-04T20:06:36+0200SCHLOSSTHEATER. Auf die Kritik von Carmen Weist reagiert sogleich die CDU-Fraktion.
MOERS. Dass in Moers nichts gehen soll, sei typisch. Das findet CDU-Ratsherr Klaus Rudatsch, der für seinen Vorstoß, das PM als vorrübergehende Spielstätte des Schlosstheaters anzumieten, Kritik von der Kultur GmbH-Aufsichtsratsvorsitzenden Carmen Weist einstecken musste. Die Kritik sei auch typisch für Weist.
"Losgelöst von künstlerischen Notwendigkeiten muss es doch erlaubt sein, über Anmietungen anderer Spielstätten nachzudenken, statt sofort viel Geld für Provisorien auszugeben", findet Rudatsch. "Der kleine Prinz", bemüht der Christdemokrat einen Vergleich, sei beim Bunten Tisch von Kindern gespielt worden - mit der Natur als Bühnenbild und "alle Besucher waren begeistert. Kunst und Geld zu verbinden ist sicherlich nicht einfach, aber das schließt nicht aus, außergewöhnliche Wege zu gehen". Dem Intendanten wünscht er, den richtigen Weg zu finden.
Derweil stützt die CDU-Fraktion den Kollegen. Rudolf Niedobetzky fordert mehr Ruhe in der Diskusssion: "Klaus Rudatsch ist in den Prozess und die Beschlüsse des Theaters nicht eingebunden und hat einen durchaus kreativen Vorschlag gemacht." (mip)
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