Rheinkamper Ring feierte für Klartext
30.08.2009 | 18:25 Uhr 2009-08-30T18:25:00+0200Moers. Mit einer unglaublichen Leichtigkeit und trotzdem hoch konzentriert zauberte die siebenjährige Klaudia vielen Menschen am Samstag ein verträumtes Lächeln auf die Lippen. Mit ihren Klavierkünsten begeisterte sie die Besucher der Feier für den von der NRZ initiierten Verein „Klartext für Kinder
Mit einer unglaublichen Leichtigkeit und trotzdem hoch konzentriert zauberte die siebenjährige Klaudia vielen Menschen am Samstag ein verträumtes Lächeln auf die Lippen. Mit ihren Klavierkünsten begeisterte sie die Besucher der Feier für den von der NRZ initiierten Verein „Klartext für Kinder – Aktiv gegen Kinderarmut!” im Rheinkamper Ring. Es kamen Hunderte. Das Team um Organisator Wolfgang Dedters und Schirmherr Atilla Cikoglu war nach Monate langer Vorbereitung einfach nur glücklich: „Wieviele Menschen uns hier unterstützen und wie gut alle drauf sind, das ist echt der Hammer”, freute sich Coiffeur Dedters.
Die kleine Klaudia zeigte dabei gleich zum Auftakt, dass sie nicht nur ein Klavierwunderkind ist, sondern auch ein ganz besonderes Mädchen. Vor dem Auftritt gestand sie noch: „Ich bin ziemlich aufgeregt.” Nicht nur die Mama und der Musiklehrer wollten ihren Klängen lauschen, viele ihrer Freundinnen standen in der ersten Reihe. Als NRZ-Chefredakteur Rüdiger Oppers, gleichsam zweiter Vorsitzender von Klartext, bei seiner Auftaktrede vergaß, die Namen der Stücke zu nennen, die Klaudia spielen würde, wies die Zweitklässlerin ihn sofort zurecht. Oppers zeigte sich beeindruckt, korrigierte umgehend und schwärmte hernach: „Es ist ein Erlebnis ihr zuzuhören. Ich bin froh, dass wir ihr mit Klartext helfen konnten.”
Toller Start, tolles Fest, bis in den späten Abend. Die Jazz-Band „Doubleshots of Dixi” sorgte für die beschwingten Töne, nach etwas härteren Akkorden der Rock-Band „Rockameier” wurde es mit der „Schröeders Bluesband” wieder etwas sanfter auf der Bühne. Respekt: Alle drei Gruppen verzichteten zugunsten von „Klartext” auf jegliches Honorar.
Honda Schneider präsentierte fünf Fahrzeuge, wobei sich die kleinen Besucher auf einem der Autos per dickem Filzstift verewigen konnten. Eigentlich sollte getestet werden, wie viele Kinderhände auf so ein Auto gemalt werden können. „Aber wie Kinder so sind, haben sie lieber ganze Gemälde auf das Auto gebracht” berichtete Dedters. Wer mochte, konnte sich von Friseurin Justine Extensions in die Haare kleben lassen und die Barmixer Benni und Stefan, die sich mit der Weltspitze messen können, mixten hunderte Cocktails und legten eine Feuershow vom Feinsten hin.
Lob gab es für die Organisatoren und den Verein von Bürgermeister Norbert Ballhaus: „ „Ich bin froh, dass es solche Organisationen noch gibt.”
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