Raumpläne sind noch flexibel

Neukirchen-Vluyn..  Eine gute Nachricht für Eltern, Lehrer und Schüler vom Julius-Stursberg-Gymnasium: Die Pläne für die künftige Raumaufteilung am Schulzentrum sind offenbar noch nicht so fixiert wie gedacht.

Vertreter der Schule hatten sich jüngst im Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport kritisch über die aus ihrer Sicht mangelnde Beteiligung der Schulkonferenz und über die derzeitigen Umbau-Pläne geäußert. Doch da gebe es eine gewisse Flexibilität, erklärte der städtische Schuldezernent Jörg Geulmann auf Nachfrage.

Die konkreten Pläne für die Räume der Oberstufe werden offenbar erst gemacht, wenn die Schülerzahlen absehbar sind. Soll heißen: Voraussichtlich 2018 werden die Räume im Obergeschoss für die Gesamtschule und das JSG endgültig aufgeteilt.

Zum Schuljahr 2019/20 geht der erste Jahrgang der Gesamtschule in die Oberstufe. 20 Klassenräume stehen nach Aussagen der Stadtverwaltung zur Verfügung. Auf den aktuellen Plänen sind elf für das JSG eingezeichnet und neun für die Gesamtschule. Die tatsächlich erforderliche Aufteilung ist demnach aber abhängig von der künftigen Schülerverteilung.

128 Kinder sind zum kommenden Schuljahr an der Gesamtschule angemeldet, beim JSG gibt es 112 Anmeldungen. Wegen des demographischen Wandels ist absehbar, dass es noch weniger werden, vermutet der Beigeordnete. „Die Irritationen, die bestehen, werden wir im Lenkungskreis aufarbeiten“, kündigt Jörg Geulmann an. Große Teile der Planung seien noch flexibel, weil sie in die Zukunft gerichtet sind. Klare Botschaft. Und wenn die Zahl der Räume zu knapp werde, gebe es Lösungen.