Polizei stoppt radelnden Flüchtling auf der A40 in Moers

Radfahrer verirren sich immer mal wieder auf Autobahnen. Am Mittwoch gegen 13.45 Uhr fuhr ein orientierungsloser Flüchtling mit dem Rad auf derA 40 in Moers.
Radfahrer verirren sich immer mal wieder auf Autobahnen. Am Mittwoch gegen 13.45 Uhr fuhr ein orientierungsloser Flüchtling mit dem Rad auf derA 40 in Moers.
Foto: Christoph Reichwein/imago
Was wir bereits wissen
Auf dem Weg in die Moerser Innenstadt hatte ein Asylbewerber die Orientierung verloren und sich verfahren. Die Polizei konnte ihn unverletzt stoppen.

Moers.. Ob der Mann die A40 mit dem noch zu bauenden Radschnellweg durchs Ruhrgebiet verwechselt hat? Fest steht, dass der Leitstelle der Autobahnpolizei in Düsseldorf am frühen Mittwochnachmittag eine Gefahrenstelle gemeldet wurde. Dabei handelte es sich um einen Radler, der vom Autobahnkreuz Moers aus in Richtung Dortmund strampelte - und das nicht nur auf dem Standstreifen, sondern auch auf Teilen der Fahrbahn.

Als sich der Streifenwagen der Autobahnpolizei mit Blaulicht neben den Radfahrer setzte, strampelte er erst einmal weiter. Erst später begriff er, dass der Einsatz ihm galt. Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen Asylbewerber, der offenbar nicht wusste, dass hierzulande das Radfahren auf Autobahnen verboten und höchstgefährlich ist.

Auf dem Weg zum Krankenhaus in der Moerser Innenstadt hatte der Flüchtling, der in einer Unterkunft in Kapellen lebt, offenbar die Orientierung verloren und sich verfahren. Die Polizisten stoppten den Mann noch vor der Anschlussstelle Rheinhausen und verfrachteten ihn mitsamt seines Fahrrades in ihren Bulli und brachten ihn zurück ins Flüchtlingsheim.