Norovirus im Moerser Krankenhaus Bethanien

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Was wir bereits wissen
Der Brechdurchfall brach auf zwei Stationen des Krankenhauses aus. Nur wenige Patienten waren infiziert, jetzt läuft alles wieder normal.

Moers..  Auf gleich zwei Stationen im Krankenhaus Bethanien war jetzt das Norovirus (Brechdurchfall) ausgebrochen. „Wir sind in solchen Fällen immer extrem vorsichtig“, schildert Oberarzt Dr. Kato Kambartel, Hygienebeauftragter Arzt des Hauses. Daher habe man auf den beiden Stationen die Betroffenen isoliert, keine neuen Patienten aufgenommen und den Angehörigen von Besuchen abgeraten.

Das Norovirus sei eigentlich ein normaler Brechdurchfall, aber leider sehr ansteckend. Schon geringe Mengen reichten aus, um sich zu infizieren. Weshalb man auch zu den strengen Maßnahmen im Krankenhaus greife. Es habe sich im Labor herausgestellt, dass nur eine Hand voll Patienten damit infiziert war.

Experten raten, sich mit häufigem Händewaschen zu schützen. In den Kliniken sollten die Desinfektionsspender sowohl beim Kommen als auch beim Gehen benutzt werden.

„Das Norovirus macht jedes Jahr von Dezember bis März die Runde“, so der Mediziner. Wichtig: Noch zwei Tage nach Verschwinden der Symptome ist der Betroffene ansteckend für seine Umwelt. Seit heute läuft der Betrieb auf den Stationen in Bethanien wieder normal.