Nau-Häuser in Neukirchen-Vluyn: Eigentümer sagt Sanierung zu

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Was wir bereits wissen
Bürgermeister Harald Lenßen hat am Freitag mit derm Vorstandsvorsitzenden der Peach Property Group AG Deutschland gesprochen. Er wertet das Gespräch positiv.

Neukirchen-Vluyn..  Ein erstes Gespräch zwischen den neuen Eigentümern der Nau-Immobilien und der Neukirchen-Vluyner Stadtspitze am Freitag ist offenkundig positiv verlaufen. Die Botschaft: Die Gebäude sollen in einem Zeitraum von zwei bis drei Jahren saniert werden, es soll kein Luxuswohnraum entstehen. Wie Bürgermeister Harald Lenßen sagte, haben der Technische Beigeordnete, Ulrich Geilmann, und er anderthalb Stunden mit Bernd Hasse, dem Vorstandsvorsitzenden der Peach Property Group AG Deutschland, und Sebastian Olbrich, dem früheren Eigentümer, beraten.

Dabei habe Hasse erneut erklärt, mit den Gesellschaften die laufenden Verträge übernommen zu haben. Das gelte für die Wohnungsgesellschaft wie auch für die Firmen, die rund um den Kiefernweg tätig sind. Die Sanierungsarbeiten dort sollen fortgesetzt werden. In einem halben Jahr sollen die Wohnungen fertig und vermietbar sein. Laut Lenßen hat die Schweizer Peach Property Group das Sanierungskonzept für Vluyn-Mitte – Vluyner Nordring, Humbold- und Leibnitzstraße – gerade mit dem Architekten besprochen, es würde jetzt beauftragt, hieß es.

Bürgermeister Lenßen hat den gestrigen Austausch genutzt, um dem Vorstandsvorsitzenden aus Köln das städtebauliche Konzept für das besagte Gebiet aus dem Jahr 2010 sowie den städtebaulichen Entwurf aus dem Jahr 2013 in die Hand zu drücken. „Ich hatte den Eindruck, dass er das in der Form nicht kannte“, sagte Lenßen.

Den Vorschlag der Stadtspitze, eine Mieterversammlung einzuberufen, habe Hasse „nicht verneint“. Zudem habe er sich offen geäußert, zeitnah in vier bis sechs Wochen mit der Politik sprechen zu wollen. Die Wohnungen sollen langfristig saniert und wirtschaftlich betrieben werden, resümierte Lenßen aus dem Gespräch und zeigte sich mit Blick in die Zukunft optimistisch. Die Wohnungen sollen demnach auf Grundlage des durchschnittlichen Mietniveaus vermietet werden. Der Vertreter der Peach Property Group habe die Aussage gemacht: Man müsse sehen, einen Imagewandel hinzubekommen. Damit hat er beim Bürgermeister sicher offene Türen eingetreten. Lenßen: „Das Image ist alles andere als gut.“ Er wertet den Besuch des Chefs als „gutes Zeichen“.