Nachbarn wollen ein Konzept

Neukirchen-Vluyn..  Die Stimmung bei den Nachbarschaftsvertretern der Wiesfurthstraße ist nach der Ratssitzung durchwachsen. Sie sind nicht glücklich darüber, nicht ausreichend Gelegenheit bekommen zu haben, ihre Fragen zu formulieren, die sich mit dem Thema der Unterbringung von Asylbewerbern in einem Gebäude des CJD NRW befassen. Kritisiert wird nach wie vor, dass die Anwohner zu spät informiert worden seien. Daneben distanzieren sie sich noch einmal klar davon, sich generell gegen das Vorgehen zu sperren. Ganz im Gegenteil. Michael Rautenberg berichtet, dass man sich in der Nachbarschaft bereits überlegt habe, wie man sozial tätig werden könnte. „Wenn nur Männer kommen, können wir ja keinen Strickkurs anbieten“, habe es da geheißen. Folglich kamen Volleyball und ähnliches zur Sprache. Aber: Hier sei ein Konzept notwendig. Die Festlegung auf 60 Personen begrüßen die Vertreter beider Nachbarschaften von Falkenstraße, Kiebitzweg, Lerchenfeld und Wiesfurthstraße, die sich jetzt zusammengeschlossen habe. Parteiunabhängig, wie sie betonen. Und es sei gut, dass der Technische Beigeordnete gesagt habe, das Gebäude sei technisch in Ordnung.

An den Bürgermeister wollen sie trotzdem noch schreiben. Um ihr Anliegen auf breite Füße zu stellen, wollen sie in den nächsten Tagen alle Nachbarn einbeziehen.