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Nach Eklat: Alles zurück auf null

25.05.2012 | 19:09 Uhr
Nach Eklat: Alles zurück auf null
Archivfoto: dapd/Theo Heimann

Moers.   Mit der Rechtmäßigkeit der Wahlen bei der Mitgliederversammlung des Tierschutzvereins am 11. Mai (wirberichteten) kann es nicht weit her gewesen sein: Harald Lück, bis zu eben diesem Tag Vereinsvorsitzender, erklärte jetzt in einer Mail an die Mitglieder die Wahl von Christian Hackl zum Vorsitzenden für ungültig.

Die Anmeldung beim Vereinsregister des Amtsgerichts Kleve sei zurückgezogen worden. In Kürze, informierte Lück weiter, werde zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Der bisherige Vorstand mit dem 1. Vorsitzenden Harald Lück, der 2. Vorsitzenden Uta Wolters und den Beisitzerinnen Gisela Großmann und Karin Fetzer sei somit noch im Amt.

Lück stellt in seiner Mail fest, dass Hackl zur Wahl zum Vorsitzenden sieben Stimmen gefehlt hätten, er habe die einfache Mehrheit nicht erreicht. Bis gestern um 18 Uhr sollten zudem alle Schlüssel zu den Türen und Toren des Tierheim-Geländes abgegeben werden.

Lesen Sie dazu auch unseren Kommentar.

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Kommentare
29.05.2012
09:52
Nach Eklat: Alles zurück auf null
von rudizehner | #2


Es ist und bleibt ein sehr dubioser Verein, um den man besser einen sehr großen Bogen macht...

1 Antwort
Dubios?
von moersLokal | #2-1

Ich kennen noch einen dubiosen Verein: Albert-Schweitzer-Tierheim in Kranenburg.
Von dort werden sogar todkranke Tiere vermittelt. Selbst eine Intervention beim Kreisveterinäramt in Kleve verlief ins Leere.
Was muss noch alles passieren?

26.05.2012
18:34
Nach Eklat: Alles zurück mit Lück - auf unter Null
von MichaelKohlhaas | #1

Also wirklich: Eine Wahl durch die Mitgliederversammlung kann nur durch einen Gerichtsbeschluss oder durch eine erneut einberufene Versammlung angezweifelt bzw. ungültig gemacht werden. Harald Lück ist bereits vor der Versammlung am 11.05.2012 zurückgetreten und darüber hinaus in einer von ihm selber geleiteten Versammlung entlastet und durch den neuen Vorstand ersetzt worden. Dieser ist so lange im Amt, bis er zurücktritt, ein anderslautendes Gerichtsurteil vorliegt oder die außerordentliche Mitgliederversammlung es anderweitig beschließt.

Harald Lück hat kein Recht zu dem von ihm initiierten Handstreich; trotzdem gibt er jetzt nach schneller Genesung und Entsorgung von Herrn Hackl wieder den großen Vorsitzenden.
Auch zweifelt er damit nun (nach 14 Tagen!) die Beschlüsse seiner von ihm selber geleiteten Versammlung an. Höchst bizarr.

Und: Der Antrag auf Nichteintrag und Neuwahl des Vorsitzenden und der Beisitzer ist bereits in der letzten Woche von anderer Seite gestellt worden.

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