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Mütter legten Frühschicht ein

16.10.2007 | 13:58 Uhr

GESUNDHEIT. Die Emanuel-Felke-Schule beteiligte sich zum Welternährungstag an der bundesweiten Aktion "5 am Tag". Elternpflegschaft und Repelener Verein sorgten für ein vitaminreiches Frühstück.

MOERS. Eine besondere Frühschicht legen Mitglieder der Elternpflegschaft und des Felke-Vereins ein, um zum Welternährungstag ein gesundes Frühstück für 215 Jungen und Mädchen der Emanuel-Felke-Schule vorzubereiten. Im Teamwork werden Möhren und Äpfel gewaschen und in handliche Stücke geschnitten. Die Äpfel spendierte Dieter Linden. Der Kontakt zu dem Obstbauern aus Straelen-Bornheim kam über die Elternpflegschaft zustande.

Apotheke spendierte Frucht-Gummis

"Beim Dorfbäcker haben wir Brote aus einer Weizen- und Roggenmischung backen lassen", verrät Christa Wittfeld. Die Scheiben werden mit leckerem Putenfleisch belegt, damit, wie die Vorsitzende des Felke-Vereins erläutert, auch die muslimischen Kinder unbesorgt zulangen können. Neben Getränken komplettieren Tütchen mit Frucht-Gummis, die die Felke-Apotheke zum Nulltarif beisteuerte, die Bestückung der bunten Teller.

Rektor Rüdiger Kehl ist beeindruckt vom Engagement der Eltern und Vereinsmitglieder. "Die arbeiten fleißig. Es ist toll." Klassenweise werden die Kinder zu den schön gedeckten Tischen in der Pausenhalle geführt und bekommen nach und nach die Teller mit den vitaminreichen Menüs überreicht. Die Maßnahme ist eingebunden in die Aktionswoche "5 am Tag - iss bunt und gesund", an der die Repelener Einrichtung als eine von 725 Ganztagsschulen im Bundesgebiet teilnimmt.

Engere Zusammenarbeit angestrebt

Kehl betont, dass der Name, den sich die Repelener Grundschule vor einem Jahr gab, Verpflichtung sei, auf eine gesunde Ernährung der Jungen und Mädchen zu achten. "Wir haben Informationsblätter für Kinder und Eltern verteilt und achten darauf, dass alle Schüler ein Frühstück mitbringen." Wenn ein Kind gar nichts in seiner Butterbrotdose habe, werde das Gespräch mit den Eltern gesucht.

Ein dickes Lob spricht der Rektor Christa Wittfeld aus, die es hervorragend verstanden habe, den Schülern die Bedeutung des Welternährungstages nahe zu bringen. "Das hätte ich nicht gekonnt." Überhaupt hat Lehmpastor Felke Verein und Schule näher zusammenrücken lassen. Beide wollen künftig noch mehr zusammen machen. Die Repelener Kinder wird's freuen.

ULRICH ERNENPUTSCH

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