„Moving Moers“: Vielfalt ist die Würze des Lebens

Moving Moers in der Justus-von -Liebig-Schule.
Moving Moers in der Justus-von -Liebig-Schule.
Foto: Ulla Michels

Moers..  Gleich drei verschiedene Schulen präsentierten am Mittwochabend, was sie im Bereich Kultur drauf haben. Wie bereits im letzten Jahr angekündigt, kooperierten für dieses Projekt zum zweiten Mal die Justus-von-Liebig-Schule mit der Heinrich-Pattberg-Realschule, außerdem gab es einen Gastauftritt von sechs Schülerinnen der Anne-Frank-Gesamtschule. Unter dem Motto „VaARTieté- die Kunst der bunten Vielfalt“ zeigten die Schülerinnen und Schüler im Forum der Justus-von-Liebig-Schule im Rahmen des Jugendkulturprojekts „Moving Moers“, was sie eingeprobt und vorbereiteten hatten. Unterstützt wurden sie bei ihren Programmen neben Lehrern auch von Fachleuten, wie Norbert Knabben, der schon als Leiter des Jugendprojektes Multi-Kulti fungierte.

Workshops halfen Schülern

„Wir haben verschiedenste Workshops angeboten um die Kinder zu unterstützen“, so Knabben. Außerdem stellte er den Schülern verschiedene Trainer zu Verfügung, mit denen geprobt wurde. Damit die Sänger unter den Schülern auch den Ton treffen, stand der Musiker Andreas Pasieka den Jugendlichen zur Seite und begleitete sie bei der Präsentation mit der Gitarre. Die zweistündige Show , die mit „Vielfalt begeistern sollte“, so Claudia Keßenich, zweite Realschulkonrektorin der Heinrich-Pattberg-Realschule, bot dem Publikum allerhand verschiedene Eindrücke. Neben Gesangseinlagen mit Liedern von One Direction oder Linkin Park, wurde auch klassische Musik auf dem Piano gespielt. Die Klasse 5a studierte zusammen den so genannten „Cup Song“ ein, wobei neben dem Gesang nur ein Becher und klatschende Hände als Musikinstrument dienen. Eine Trommlergruppe gab afrikanische Klänge zum Besten. Die Tanzgruppe der Anne-Frank-Gesamtschule führte eine Mischung aus Tanz und Schauspiel vor. Auf der Leinwand hinter der Bühne wurden eigens gedrehte Filme gezeigt. Darunter ein Rap-Video und ein Trickfilm mit Legopüppchen. Zum Abschluss gab es eine Akrobatiknummer.

Die Bühnenshow bot, trotz Lampenfiebers mancher Schüler und dem ein oder anderen, der nicht ruhig auf seinem Platz sitzen konnte, einen Strauß kreativer Kulturprojekte. Im nächsten Jahr soll die Heinrich-Pattberg-Realschule wieder Gastgeber sein.