Mord an der Oderstraße
18.08.2008 | 21:05 Uhr 2008-08-18T21:05:53+0200POLIZEI. Autowerkstatt in Neukirchen-Vluyn war Schauplatz eines Verbrechens. Antonio S. soll seinen Teilhaber getötet haben.
NEUKIRCHEN-VLUYN. Die tödlichen Schüsse müssen bereits Anfang Juli in der Autowerkstatt an der Oderstraße gefallen sein. Das Opfer, der 33-jährige Türke Yussuf A., soll von seinem Teilhaber Antonio S. mit mehreren Schüssen in den Kopf gewissermaßen hingerichtet worden sein. Der 43-jährige Antonio S. hat die Tat gestanden und führte die Mordkommission zum Versteck der Leiche. Der Täter gefasst, das Opfer gefunden - Fall geklärt? Die Hintergründe der Bluttat liegen im Dunkeln.
Antonio S. trägt einen Namen, der vor einem Jahr eine traurige Berühmtheit erlangte. International wird er mit den sechs Mafia-Morden vor dem Duisburger Restaurant "Da Bruno" in Verbindung gebracht. Der 43-jährige Antionio S. soll allerdings, wie aus mehreren Quellen zu hören ist, mit der italienischen Mafia nichts zu tun haben. Dennoch führt eine Spur zum organisieretne Verbrechen. Das Opfer Yussuf A. soll Mitglied der türkischen Mafia gewesen sein.
Hatte Antonio S. Angst vor der Türken-Mafia?
Der Tote soll sich "häufig im Rotlichtmilieu verschiedener Städte aufgehalten haben", so gestern die Moerser Staatsanwaltschaft in einer Pressemitteilung. Fakt scheint zu sein, dass der in Bottrop gemeldete Yussuf A. ein Zuhälter und Dealer war, der sich die Teilhaberschaft an der Autowerkstatt in Neukirchen-Vluyn "auf unfreundlichem Wege" verschafft habe. Und offenbar hatte Antionio S. Angst.
So erklärte er einem Anwalt, dass er sich vor der Türkenmafia fürchte. "Der hatte die Hosen bis zum Anschlag voll", so der Eindruck. Warum der 43-jährige Neukirchen-Vluyner Grund zu haben glaubte sich fürchten zu müssen, bleibt bislang allerdings noch Spekulation. Denkbar wären eine Erpressung oder Schulden, die Antonio S. nicht in der Lage war zurückzuzahlen. Zwischen Täter und Opfer gibt es indes noch eine weitere Verbindung: Der kleine Bruder des Opfers soll in der Werkstatt an der Oderstraße seine Lehre gemacht haben.
Antonio S., auch als "Toni" bekannt, galt als "normaler fleißiger Mann aus der Nachbarschaft", der sich in seinem Job auskannte und gute Arbeit ablieferte. Yussuf A., der in einem 7er-BMW vorfuhr, "war ein Typ, der da nicht hinpasste", so ein Nachbar, "ich dachte, Toni hätte was mit Kredithaien." Auch Gerüchte von Schutzgelderpressung, Drogen- und Menschenhandel machten die Runde.
Wie aus Polizeikreisen zu hören ist, wird Antonio S. definitiv nicht mit der italienischen Mafia in Verbindung gebracht. Wer die Personen waren, die ihm beim Abtransport der Leiche halfen und sie an mehreren Orten versteckten, bevor sie letztendlich in einem Waldstück abgeladen wurde, will die Staatsanwaltschaft derzeit noch nicht preisgeben.Am Dienstag, 8. Juli, wurde das Opfer als seit dem 1. Juli vermisst gemeldet. Am 6. August wurden die Firmenräume in Neukirchen-Vluyn durchsucht und als Tatort lokalisiert, Antonio S. vorläufig festgenommen. Er gesteht in seiner Vernehmung am 7. August, führt die Mordkommission zur Leiche. Der Haftrichter erlässt Haftbefehl wegen Totschlags. (hr)
13:06
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01:56
der LANGE ist aber nun ziemlich kurz und reichlich gewichtsverlust!
19:33
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14:09
ich habe in dem betrieb gearbeitet und ich kann sagen das die zeitungen lügen die schreiben das der mord wegen dem leasing auto passiert sein soll...und wenn man den namen strangio trägt und weiß was da in duisburg passiert ist dann ist man sicherer wenn man sich im falle eines falles wehren kann
23:32
Komisch wo ist denn die Waffe?! Das ist doch gelogen von diesem Antonio S. damit er keine so hohe Strafe kriegt.Wegen nen Streit bringt man keinen um.Gehören geladene Pistolen zum Bürobedarf?
02:49
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08:21
. . . und wieder einmal treibt sich die Mafia in Neukirchen-Vluyn rum.
19:33
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