Moers: Senioren als Messdiener

Senioren als Messdiener.
Senioren als Messdiener.
Foto: jjkkj
Was wir bereits wissen
In der Kapelle des St. Josef-Krankenhauses engagieren sich neun Senioren als Messdiener – weil der Nachwuchs fehlt.

Moers..  Es ist nie zu spät, etwas Sinnvolles zu tun. Die neun Erwachsenen, die sich als Messdiener im Krankenhaus St. Josef engagieren, wissen das längst. Sie lieben ihre Aufgabe und leisten den Ehrendienst mit Begeisterung. Jetzt feierte die Gruppe ihr fünfjähriges Bestehen. Hans Wolf (88) und Norbert Sonntag (75) berichten stellvertretend.

„Als der Konvent der Schwestern an St. Josef vor fünf Jahren aufgelöst wurde, gab es niemanden mehr, der die Küsterarbeiten und die Messdienerpflichten erfüllen konnte“, schildert Hans Wolf. „Bei einer Dienstbesprechung der Geistlichen unserer Gemeinde St. Josef Moers hatte einer die Idee: Wenn es keine Jungen mehr gebe, müsse man die Älteren wieder aktivieren“, erzählt er.

Alle Seniorenmessdiener sind engagierte Christen, waren zumeist schon als Kinder und Jugendliche in Gemeindegruppen aktiv. Hans Wolf beispielsweise hatte es früher einmal in Meiderich bis zum Obermessdiener gebracht. Auch in der Moerser Gemeinde St. Josef, in der er jetzt lebt, bringt er sich daher ein.

Wolf bekam den Auftrag, weitere Messdiener zu suchen. „Ich sprach alle an, die ich kannte. Auch Norbert Sonntag.“ Inzwischen sind es neun Erwachsene, die sich die Dienste nach einem von Hans Wolf aufgestellten Plan teilen. Nesthäkchen ist Thomas Ehrlich, mit zarten 40 Lenzen. „Er wollte nicht abseits stehen, weil auch seine Tochter schon Messdienerin bei uns war“, berichtet Norbert Sonntag lächelnd.

So hart wie früher sind die Zeiten für Messdiener heute nicht mehr. „In St. Michael, der Meidericher Gemeinde, hieß es jeden Morgen schon um 6 Uhr: Antreten zur ersten Messe“, weiß Wolf noch gut. „Das ist heute nicht mehr so.“ Beispielsweise im Krankenhaus werden nur dienstags und samstags katholische Gottesdienste gehalten. „Früher blieben die Patienten ja zwei, drei Wochen auf den Stationen. Da gab es mehr Messen, die auch zahlreicher besucht wurden“, erklärt Norbert Sonntag. Durch die schnellen Entlassungen heute kämen auch weniger Menschen in die Messen in der Krankenhauskapelle. „Aber seit die Messe von Sonntag auf Samstagnachmittag verlegt wurde, haben wir mehr Besucher als vorher.“

Neben den Seniorenmessdienern gibt es auch noch die rund 20 Kirchenwächter, die in St. Josef während der Öffnungszeiten nach dem Rechten sehen. Drei der Wächter sind auch Messdiener, zwei Seniorenmessdiener helfen auch beim Druck des Wochenblattes, Norbert Sonntag ist gleichzeitig noch als Lektor im Einsatz.

Zusammen gehen die Erwachsenen auch mal auf große Fahrt, wie beispielsweise zum Koster Bardel oder ins Haus der Geschichte nach Bonn. In lockerer Runde trifft man sich auch zum Beisammensein.

Am Tag der Heiligen Drei Könige feierten die Seniorenmessdiener ihr Fünfjähriges mit einem Gottesdienst und anschließendem Treff im Gemeindehaus. Feiern unter Gleichgesinnten, das muss schließlich auch mal sein.

Es ist nie zu spät, etwas Sinnvolles zu tun. Die neun Erwachsenen, die sich als Messdiener im Krankenhaus St. Josef engagieren, wissen das längst. Sie lieben ihre Aufgabe und leisten den Ehrendienst mit Begeisterung. Jetzt feierte die Gruppe ihr fünfjähriges Bestehen. Hans Wolf (88) und Norbert Sonntag (75) berichten stellvertretend.

„Als der Konvent der Schwestern an St. Josef vor fünf Jahren aufgelöst wurde, gab es niemanden mehr, der die Küsterarbeiten und die Messdienerpflichten erfüllen konnte“, schildert Hans Wolf. „Bei einer Dienstbesprechung der Geistlichen unserer Gemeinde St. Josef Moers hatte einer die Idee: Wenn es keine Jungen mehr gebe, müsse man die Älteren wieder aktivieren“, erzählt er.

Alle Seniorenmessdiener sind engagierte Christen, waren zumeist schon als Kinder und Jugendliche in Gemeindegruppen aktiv. Hans Wolf beispielsweise hatte es früher einmal in Meiderich bis zum Obermessdiener gebracht. Auch in der Moerser Gemeinde St. Josef, in der er jetzt lebt, bringt er sich daher ein.

Wolf bekam den Auftrag, weitere Messdiener zu suchen. „Ich sprach alle an, die ich kannte. Auch Norbert Sonntag.“ Inzwischen sind es neun Erwachsene, die sich die Dienste nach einem von Hans Wolf aufgestellten Plan teilen. Nesthäkchen ist Thomas Ehrlich, mit zarten 40 Lenzen. „Er wollte nicht abseits stehen, weil auch seine Tochter schon Messdienerin bei uns war“, berichtet Norbert Sonntag lächelnd.

So hart wie früher sind die Zeiten für Messdiener heute nicht mehr. „In St. Michael, der Meidericher Gemeinde, hieß es jeden Morgen schon um 6 Uhr: Antreten zur ersten Messe“, weiß Wolf noch gut. „Das ist heute nicht mehr so.“ Beispielsweise im Krankenhaus werden nur dienstags und samstags katholische Gottesdienste gehalten. „Früher blieben die Patienten ja zwei, drei Wochen auf den Stationen. Da gab es mehr Messen, die auch zahlreicher besucht wurden“, erklärt Norbert Sonntag. Durch die schnellen Entlassungen heute kämen auch weniger Menschen in die Messen in der Krankenhauskapelle. „Aber seit die Messe von Sonntag auf Samstagnachmittag verlegt wurde, haben wir mehr Besucher als vorher.“

Neben den Seniorenmessdienern gibt es auch noch die rund 20 Kirchenwächter, die in St. Josef während der Öffnungszeiten nach dem Rechten sehen. Drei der Wächter sind auch Messdiener, zwei Seniorenmessdiener helfen auch beim Druck des Wochenblattes, Norbert Sonntag ist gleichzeitig noch als Lektor im Einsatz.

Zusammen gehen die Erwachsenen auch mal auf große Fahrt, wie beispielsweise zum Koster Bardel oder ins Haus der Geschichte nach Bonn. In lockerer Runde trifft man sich auch zum Beisammensein.

Am Tag der Heiligen Drei Könige feierten die Seniorenmessdiener ihr Fünfjähriges mit einem Gottesdienst und anschließendem Treff im Gemeindehaus. Feiern unter Gleichgesinnten, das muss schließlich auch mal sein.

Es ist nie zu spät, etwas Sinnvolles zu tun. Die neun Erwachsenen, die sich als Messdiener im Krankenhaus St. Josef engagieren, wissen das längst. Sie lieben ihre Aufgabe und leisten den Ehrendienst mit Begeisterung. Jetzt feierte die Gruppe ihr fünfjähriges Bestehen. Hans Wolf (88) und Norbert Sonntag (75) berichten stellvertretend.

„Als der Konvent der Schwestern an St. Josef vor fünf Jahren aufgelöst wurde, gab es niemanden mehr, der die Küsterarbeiten und die Messdienerpflichten erfüllen konnte“, schildert Hans Wolf. „Bei einer Dienstbesprechung der Geistlichen unserer Gemeinde St. Josef Moers hatte einer die Idee: Wenn es keine Jungen mehr gebe, müsse man die Älteren wieder aktivieren“, erzählt er.

Schon als Kinder aktiv

Alle Seniorenmessdiener sind engagierte Christen, waren zumeist schon als Kinder und Jugendliche in Gemeindegruppen aktiv. Hans Wolf beispielsweise hatte es früher einmal in Meiderich bis zum Obermessdiener gebracht. Auch in der Moerser Gemeinde St. Josef, in der er mittlerweile lebt, bringt er sich daher ein.

Wolf bekam den Auftrag, weitere Messdiener zu suchen. „Ich sprach alle an, die ich kannte. Auch Norbert Sonntag.“ Inzwischen sind es neun Erwachsene, die sich die Dienste nach einem von Hans Wolf aufgestellten Plan teilen. Nesthäkchen ist Thomas Ehrlich, mit zarten 40 Lenzen. „Er wollte nicht abseits stehen, weil auch seine Tochter schon Messdienerin bei uns war“, berichtet Norbert Sonntag lächelnd.

So hart wie früher sind die Zeiten für Messdiener heute nicht mehr. „In St. Michael, der Meidericher Gemeinde, hieß es jeden Morgen schon um 6 Uhr: Antreten zur ersten Messe“, weiß Wolf noch gut. „Das ist heute nicht mehr so.“ Beispielsweise im Krankenhaus werden nur dienstags und samstags katholische Gottesdienste gehalten.

„Früher blieben die Patienten ja zwei, drei Wochen auf den Stationen. Da gab es mehr Messen, die auch zahlreicher besucht wurden“, erklärt Norbert Sonntag. Durch die schnellen Entlassungen heute kämen auch weniger Menschen in die Messen in der Krankenhauskapelle. „Aber seit die Messe von Sonntag auf Samstagnachmittag verlegt wurde, haben wir mehr Besucher als vorher.“

Neben den Seniorenmessdienern gibt es auch noch die rund 20 Kirchenwächter, die in St. Josef während der Öffnungszeiten nach dem Rechten sehen. Drei der Wächter sind auch Messdiener, zwei Seniorenmessdiener helfen auch beim Druck des Wochenblattes, Norbert Sonntag ist gleichzeitig noch als Lektor im Einsatz.

Gemeinsam auf Fahrt

Zusammen gehen die Erwachsenen auch mal auf große Fahrt, wie beispielsweise zum Kloster Bardel oder ins Haus der Geschichte nach Bonn. In lockerer Runde trifft man sich auch zum Beisammensein.

Am Tag der Heiligen Drei Könige feierten die Seniorenmessdiener ihr Fünfjähriges mit einem Gottesdienst und anschließendem Treff im Gemeindehaus.

Feiern unter Gleichgesinnten, das muss schließlich auch mal sein.