Moers: Neubau am St. Josef-Krankenhaus eingeweiht

Was wir bereits wissen
Für nephrologische Praxis, Verwaltung und Küche wurden insgesamt 7,8 Millionen Euro investiert.

Moers..  Am Mittwoch wurde der Neubau des St. Josef Krankenhauses eingeweiht. Pfarrer Achim Klaschka segnete das Therapie- und Versorgungszentrum mit den Worten: „Die Sorge für die Menschen vereint uns hier.“

Die Fakten

Auf fast 3000 Quadratmetern finden das Nephrologische Zentrum Moers, die Krankenhausverwaltung und die Krankenhausküche Platz. Allein die Praxis ist 800 Quadratmeter groß. Insgesamt wurden 7,8 Millionen Euro investiert. Davon entfallen 2,4 Millionen Euro auf die Küche und jeweils 1,8 Millionen Euro auf die Praxis, die Verwaltung und die Kücheneinrichtung. Die Statik des Gebäudes ist so berechnet, dass noch vier weitere Geschosse auf das jetzt bestehende Gebäude gebaut werden können.

Die Nephrologie

Das Nephrologische Zentrum arbeitet bereits seit Mitte Januar diesen Jahres im Erdgeschoss. Behandelt werden Nierenerkrankungen, Stoffwechselstörungen oder Bluthochdruckerkrankungen. Gast- und Feriendialysepatienten werden nach Anmeldung aufgenommen. Die Drs Theo Busch, Rüdiger Czerwonka, Eberhard Flicker, Ekkehart Frank, Mark Foede und die angestellte Ärztin Ulla Behlen-Wilm betreiben die Gemeinschaftspraxis. Neben dem Neubau am St. Josef ist die Praxis noch im Moerser Stadtteil Asberg und im Johanniter-Krankenhaus in Duisburg-Rheinhausen vertreten. Insgesamt stehen in der neuen Praxis am St. Josef 22 Dialyseplätze zur Verfügung.

Die Küche

In der neuen Küche werden täglich mehr als eintausend Essen vorbereitet, darunter auch für die nephrologische Praxis. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter muss eine Personalschleuse durchlaufen, um die Küche möglichst keimfrei zu halten.

Zur Ausstattung der Küche gehört unter anderem eine Besteck-Wickelmaschine. Die Speisen, so die Mitteilung des Krankenhauses, werden in vorgewärmtes und bei Bedarf vorgekühltes Porzellan gefüllt und mit einem Deckel abgedeckt.

Die Einweihung

„Wir möchten ein Partner vor Ort und ein Partner der Menschen sein“, sagte am Mittwoch Wolfgang van Bebber, Aufsichtsratsvorsitzender der Krankenhaus GmbH bei der Einweihung im Foyer der nephrologischen Praxis.

Dr. Theo Busch wies auf den Bereich hin, den die nephrologische Praxis abdeckt: „Wir haben Patienten von Uerdingen über Neukirchen-Vluyn bis nach Rheinberg.“ Sein besonderer Dank galt seinen Kollegen und dem Pflegepersonal: „Der Austausch mit und über den Patienten ist uns allen wichtig.“

Pfarrer Achim Klaschka segnete den Neubau von St. Josef, die Krankenhaus-Seelsorger Judith Welbers und Reiner Ottersbach sprachen Fürbitten. Anschließend konnten sich die geladenen Gäste selbst ein Bild von den neuen Räumen machen.