Mit Kniebeugen zum Millionär

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ahnsinn! Freund Hubert wird reich! Raaaiiiiich! Glauben Sie nicht? Na hätte Hubert auch nicht geglaubt, aber mit der Überzeugung, dass er mit Kniebeugen echt Kohle machen kann, ist bei ihm die Euphorie ausgebrochen. Ist nur blöd, dass er sein berufliches Betätigungsfeld ins ferne Mexiko wird verlagern müssen, aber – was tut man nicht alles fürs liebe Geld? Na sehen sie. Also: Hubert hat in der Zeitung gelesen, dass in Mexiko die Leute für schlappe zehn Kniebeugen kostenlos Bus oder Bahn fahren dürfen. Weil die da zu viele Tortillas oder so was futtern und abnehmen sollen. So, und jetzt kommt Huberts Idee: Er stellt sich vor diesen Kniebeugenzählautomaten, macht Kniebeugen für die, die keinen Bock drauf haben, und kassiert die Hälfte des Fahrkartenpreises. Eine echte Win-win-Situation. Hubert kassiert, und die anderen behalten ihre mühsam angefutterten Kalorien. Genial, gell? Also Hubert würde dafür plädieren, so was auch bei uns einzuführen. Bei den Preisen der Deutschen Bahn? Zehn Kniebeugen für gut 50 Euro, das läppert sich. Mal rechnen: alle fünf Minuten zehn Kniebeugen zu je 50 Euro, das macht 12 mal 50, abzüglich Mittagspause, mal 22 Arbeitstage minus Urlaubsanspruch... Raaaaiiiich!