Marek Fis begeisterte in der Kulturhalle

Neukirchen-Vluyn..  Der Comedian Marek Fis war mit seinem neuen Programm „Baustelle Europa – ein Pole packt aus“ zu Gast in der Kulturhalle. Rund 90 Minuten lang plauderte er aus seinem Leben als Pole in Deutschland. Er erzählte von Bräuchen und Sitten, von Fernsehstars und Hobbys. Dann holte er zum Rundumschlag aus. Jeder bekam sein Fett weg. Die Kulturhalle war gut gefüllt und die Besucher amüsierten sich von Anfang an. Es waren sogar Gäste aus Köln, Dortmund und Münster angereist.

Zunächst kommentierte Fis polnische und deutsche Bräuche. Bei ihm in Polen gebe es beispielsweise kein Fondue, weil sein Vater immer den ganzen Brennspiritus saufe. Als nächstes mussten verschiedene Religionen und Politiker ‘dran glauben.

Bei „Bauer sucht Frau“ gefielen ihm die Bauchbinden der Bauern immer besonders gut, auf denen sie in wenigen Worten so charakterisiert werden, dass keine Fragen offen bleiben. Und schon ging es weiter mit einem Programmpunkt über das Dschungelcamp oder, wie Marek Fis es taufte, „Insolvenzcamp: Elf Leute verlassen Deutschland und haben zusammen mehr Schulden als Griechenland.“ Er genieße Fernsehen trotzdem. „Ich gucke gerne Fernsehen, dann weiß ich: Es gibt Leute, die noch dümmer sind als ich“, kommentierte er bissig. „Meine Freunde nennen mich Marek und meine Feinde sehr geehrter Herr Fis. Das sind dann die GEZ, die Schufa, das Finanzamt Duisburg und Bushidos Anwälte.“

Der Comedian nahm letztlich alle auf die Schippe. „Wenn wir in Polen telefonieren, dann sprechen wir nicht, wir machen ein Musical daraus… Regel Nummer eins in Polen: Verrate nie deinen Aufenthaltsort.“